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Naturmedizinischer Wirkstoff Ringelblume

Calendula officinalis

Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae)

Calendula ist abgeleitet vom lateinischen calendae, dem ersten Tag des Monats. Dafür gibt es zwei mögliche Deutungen. Einerseits blühen die Pflanzen an vielen calendis: Juli bis Oktober. Andererseits geben sie  den Lauf der Sonne wieder – ganz wie ein Kalender – indem sie sich bei Sonnenaufgang öffnen und bei Sonnenuntergang schließen. Der Name Ringelblume bezieht sich auf die ringförmig gewundenen Samen. Bekannt ist die in jedem Bauerngarten blühende Pflanze auch als Ringelrose, Goldrose und Sonnenwendblume. Calendula zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Heilpflanzen. Als Ringella wurde sie bereits von Hildegard von Bingen häufig erwähnt. Wichtigstes Anwendungsgebiet ist seit jeher die Wundheilungsförderung. Die Ringelblume gilt als die „milde“ Form der Arnika. Wegen ihrer entzündungshemmenden, wundheilungsfördernden, abschwellenden und antimikrobiellen Wirkung ist sie in vielen Heilsalben enthalten.

Homöopathische Anwendung von Ringelblume

die Wundheilende unterstützt:

  • die Wundheilung (Quetsch-, Riss-Wunden; Erfrierungen und Verbrennungen)
  • bei Erkältungsneigung

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zur Ringelblume in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.