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Arthrose? Schmerzen im Bewegungsapparat? - Mehr Beweglichkeit für Ihre Gelenke

Was ist Arthrose?

Als Arthrose bezeichnet man den Gelenkverschleiß. Der Begriff leitet sich ab von dem griechischen Wort für das Gelenk: arthron. Die chronische Gelenkerkrankung entsteht durch Abnutzung des Gelenkknorpels. Die Folge ist meist auch eine Entzündung der inneren Schicht der Gelenkkapsel, die Symptome: Schmerzen und zunehmende Bewegungseinschränkung.

Welche Gelenke können betroffen sein?

Die Arthrose kann an einem oder an mehreren Gelenken auftreten. Am häufigsten sind folgende Gelenke betroffen:

  • Hüftgelenk (Coxarthrose)
  • Knie (Gonarthrose)
  • Schultergelenk (Omarthrose)
  • Daumensattelgelenk (Rhizarthrose)
  • Sprunggelenk
  • Großzehengrundgelenk

Warum entsteht Arthrose?

Gelenkverschleiß entsteht immer dann, wenn das Gelenk stärker, länger oder anders belastet wird, als eigentlich vorgesehen. Deshalb nimmt Arthrose im Alter zu.

Weitere Ursachen für die Entstehung einer Arthrose:

  • Falsche Belastung des Gelenkes an Stellen, die dafür nicht vorgesehen waren durch:
    - angeborene oder erworbene Fehlstellung der Gelenke
    - Überlastung bzw. Fehlbelastung der Gelenke durch Sport, Beruf, schweres Heben, Übergewicht
  • Gelenkverletzungen oder vorausgegangene Entzündungen des Gelenks
  • Stoffwechselstörungen
  • Erbliche Veranlagung
  • Falsche Ernährung mit Mangel an wichtigen Gelenk-Bausteinen Mangelnde Bewegung

Wie entsteht Arthrose?

Die oben genannten Ursachen der Arthrose-Entstehung bewirken zunächst, dass das Gleichgewicht zwischen Knorpelaufbau zum Knorpelabbau zu Ungunsten des Knorpelaufbaus gestört wird. Es kommt zum Knorpelverlust: die schützende Knorpelschicht wird dünner. Knorpel-Abriebprodukte gelangen in den Gelenkspalt und aktivieren Entzündungsprozesse, die wiederum den Knorpelabbau beschleunigen und zu Schmerz, Schwellung und Bewegungseinschränkung führen.

Wer leidet unter Arthrose?

  • fast jeder 3. der 40-50-Jährigen
  • jeder 2. der über 60-Jährigen
  • 90 % der über 70-Jährigen.

Was ist der Unterschied zwischen Arthritis und Arthrose?

Beides sind Erkrankungen der Gelenke (griech: arthron). Die Silbe -ose deutet auf den fortschreitenden Krankheitsprozess hin, der für Verschleißerscheinungen wie Arthrose typisch ist. Die Nachsilbe -itis kennzeichnet dagegen primär entzündliche Vorgänge. Da eine Arthrose aber meist mit Entzündungen im Gelenk einhergeht und andererseits massive Gelenkentzündungen auch immer zu einer Gelenk-Schädigung führen, sind Arthritis und Arthrose eng miteinander verbunden. Die Ursachen für eine Arthritis können jedoch vielfältig sein: auch Infektionen und Entgleisungen des Immunsystems, die zum Abbau von körpereigenem Gewebe führen (Autoimmun-Krankheiten), kommen in Frage.

Symptome der Arthrose: Gelenkschmerzen

Bereits in der Anfangsphase äußert sich eine Arthrose durch ein Gefühl der Steifheit in den Gelenken. Später kommen Schmerzen hinzu. Diese treten zunächst nur zu Beginn der Gelenkbelastung auf. Man spricht vom Anlaufschmerz. Den kennen viele vom Aufstehen nach längerem Sitzen (im Auto). Ebenso typisch für frühe Stadien der Arthrose ist der Belastungsschmerz, der erst nach langer Zeit der Belastung – z.B. nach einigen Stunden einer Bergwanderung – auftritt. Dieser kann sich zu einem dauerhaften Belastungsschmerz entwickeln. Eine fortgeschrittene Arthrose ist durch den Ruheschmerz gekennzeichnet, der auch ohne Belastungen auftritt. Viele Menschen, die unter Arthrose leiden, entwickeln eine Wetterfühligkeit: Bei einem Wetterwechsel verstärken sich die Symptome.

Was hilft bei Arthrose?

Das oberste Prinzip heißt: „Wer rastet, der rostet.“ Bewegung ist die beste Vorsorge, aber auch die beste Therapie. Durch Bewegung wird die Bildung der Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) gefördert und die Muskeln werden gekräftigt. Sie unterstützen und entlasten das Gelenk in seiner Funktion. Das heißt: Bewegung ist das Wichtigste, aber ohne zusätzliche Belastung der Gelenke! 

Ernährung ist wichtig: Obst und Gemüse sollten täglich, Fleisch hingegen eher selten auf dem Speiseplan stehen. Zum einen enthält Fleisch die entzündungsfördernde Arachidonsäure und zum anderen sind tierische Produkte eiweißreich und Eiweiße sind Säurebildner. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Arthritis sollte die Ernährung jedoch möglichst säurearm und basenreich sein. Basenbildner sind zum Beispiel die meisten Gemüsesorten, Salate, Kräuter und Sprossen. Eine gemüsereiche und fleischarme, basische Kost kann bei Übergewicht auch zur Gewichtsreduktion beitragen und so einem Risikofaktor für den Gelenkverschleiß entgegenwirken.

Entzündungen sollten so schnell wie möglich gelindert werden – wenn eine starke Entzündung im Gelenk auftritt, müssen entzündungshemmende Therapie-Maßnahmen durch Ihren Arzt oder Heilpraktiker eingeleitet werden.

Tipps für bessere Beweglichkeit und weniger Schmerzen

  • Bewegen Sie sich viel! Am besten eignen sich Bewegungsarten, die die Gelenke nicht belasten und den ganzen Körper mit einbeziehen, wie Schwimmen, Tanzen, Wandern oder Radfahren.
  • Sorgen Sie für ein normales Körpergewicht!
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit von Krankengymnastik, Fangopackungen, Elektrotherapie, Bewegungstherapie in warmem Wasser, Gelenkentlastung (Gehhilfen, Gewichtsreduktion)
  • Ernähren Sie sich vitamin- und mineralstoffreich sowie fleischarm.
  • Sorgen Sie für eine basenreiche Ernährung und unterstützen Sie eventuell mit basischen Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Wenden Sie zur Linderung von Schmerzen Moor-, Quark- oder Heilerde-Wickel an.
  • Auch Weißkrautwickel bringen Linderung: Grobe Strünke von Weißkohlblättern entfernen, dann mit Nudelholz oder Flasche anquetschen, sodass Saft austritt und dann auf das Gelenk legen, abdecken und einige Stunden wirken lassen.

Pflanzenmedizin gegen Gelenk-Schmerz: Teufelskralle

Seit den 1950er Jahren schätzt man in Europa die vielfältigen Wirkungen der afrikanischen Teufelskralle Harpagophytum procumbens. In der Ethnomedizin des südlichen Afrika wurde Teufelskralle eingesetzt bei

  • Verdauungsbeschwerden
  • Fieber
  • Haut-Entzündungen
  • Schmerzen

In Europa hat sie sich inzwischen zur Unterstützung bei Gelenkserkrankungen und Verdauungsbeschwerden hervorragend bewährt.

Das pflanzliche Arzneimittel Pascoe®-Agil 240 mg (Tabletten) enthält Teufelskrallen-Extrakt und ist individuell dosierbar.