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Herz-Kreislauf: alles gut im Fluss

Das Herz pumpt in jeder Stunde 290 Liter unseres Lebenssaftes Blut durch die Gefäße und gewährleistet so die Versorgung jeder einzelnen Körperzelle. Die Gefäße, die vom Herzen wegführen, bezeichnet man als Arterien. Durch die Druckkraft des Herzens erreicht das Blut in den herznahen Arterien des Körperkreislaufs eine Geschwindigkeit von ca. 5 Metern pro Sekunde. Die Gefäße, die wieder zurück zum Herzen führen, sind die Venen. Die Arterien verzweigen sich auf ihrem Weg durch den Körper und werden immer feiner. Die feinsten Blutgefäße nennt man Kapillaren. Sie gewährleisten den Stoffaustausch mit dem Gewebe.

Was sind Herz-Kreislauf-Beschwerden?

Als Herz-Kreislauf-Beschwerden bezeichnet man die spürbaren Symptome verschiedener Krankheiten des Herzens oder der Blutgefäße. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind in den westlichen Industriestaaten die häufigste Todesursache. Dementsprechend oft treten Beschwerden rund ums Herz und Kreislaufbeschwerden als Warnzeichen auf. Symptome wie Bluthochdruck, Herzrasen, Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen hat fast jeder schon einmal erlebt. Man sollte sie sehr ernst nehmen und den Lebensstil überprüfen, denn die Folgen können gravierend und sogar lebensbedrohlich sein. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind äußerst vielfältig und viele Menschen leiden darunter – auch immer mehr jüngere Menschen, vor allem in den Industrieländern.

Formen: Welche Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt es?

Es gibt viele verschiedene Krankheiten und Beschwerden, die auf Störungen im Herz-Kreislauf zurückzuführen sind. Zu den wichtigsten gehören:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
    Ab 140/90 mmHg spricht man von erhöhtem Blutdruck. Von primärer Hypertonie spricht man, wenn der hohe Blutdruck die eigentliche Erkrankung ist und keine organische Ursache zu finden ist. Ist der Blutdruck als Folge einer anderen Erkrankung erhöht, spricht man von sekundärer Hypertonie. Weitere Informationen zum Thema Bluthochdruck finden Sie im Anwendungsbereich Bluthochdruck.
  • Koronare Herzkrankheit (KHK), Angina pectoris
    Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen (Koronarien), also den Blutgefäßen, die das Herz selbst versorgen, führen dazu, dass diese Gefäße verengt sind. Die Folge: schlechtere Durchblutung und damit schlechtere Sauerstoffversorgung des Herzens. Spürbar kann das werden als Schmerz und Engegefühl im Brustbereich (Angina pectoris).
  • Herzinfarkt
    Durchblutungsstörung von Teilen des Herzmuskels, die zum Absterben von Herzmuskelzellen führen kann. Das geschieht meist durch Verengung oder Verstopfung (durch Thrombose oder Arteriosklerose) der Herzkranzgefäße, also der Blutgefäße, die die Herzmuskulatur versorgen.
  • Herzschwäche, Herzinsuffizienz
    Die Kraft des Herzens reicht nicht mehr aus, um ausreichend Blut zur Versorgung aller Organe zu pumpen.
  • Entzündliche Herzerkrankungen (Endokarditis, Perikarditis)
    Sowohl die Herzklappen, als auch die Herzinnenwand (Endokard) oder die Gewebehüllen um die Herzkammern (Perikard, Epikard) können sich entzünden.
  • Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
    Die Herzschlagfrequenz kann krankhaft gestört sein. Sie kann erhöht (Tachykardie) oder erniedrigt (Bradykardie) oder unregelmäßig (Herzstolpern) sein.
  • Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie)
    Herzkrankheiten, hormonelle Verschiebungen, Störung des Nervensystems und andere Faktoren können einen zu geringen Blutdruck zur Folge haben.
  • Funktionelle Herzbeschwerden
    Das sind herzbezogene Beschwerden, wie zum Beispiel Kurzatmigkeit, Herzklopfen oder auch Schmerzen im Brustbereich. Sie sind deutlich spürbar und machen den Betroffenen meist Angst. Die Ursache ist aber keine Erkrankung des Herzens.

Ursachen und Symptome von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

So unterschiedlich die Arten der Erkrankung sind, so unterschiedlich sind auch die Beschwerden: Kreislaufprobleme, zu hoher Blutdruck, zu niedriger Blutdruck, Engegefühl und Schmerzen im Brustbereich, Angst, Herzklopfen, Schwäche …

Ursachen für Kreislaufprobleme können sein:

  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Herzschwäche
  • Situationen, wo extrem hohe Anforderungen an den Herz-Kreislauf unseres Körpers gestellt werden (Hitze, starke körperliche oder psychische Belastung, Flüssigkeitsmangel)

Diese Symptome sind für Kreislaufstörungen typisch:

  • Schwindel, vor allem Drehschwindel
  • Schwächegefühl, man fühlt sich schlapp
  • nachlassende Leistungsfähigkeit des Körpers
  • Kreislauf-Kollaps, Ohnmacht
  • Schwarzwerden vor den Augen

Es ist wichtig, die Ursachen für Herz-Kreislauf-Beschwerden durch einen Arzt abklären zu lassen. Oft kann schon der Hausarzt eine Herz-Kreislauf-Erkrankung diagnostizieren – in vielen Fällen wird er zur genaueren Untersuchung und Erstellung eines Therapieplanes zu einem Kardiologen überweisen. Gegebenenfalls müssen Arzneimittel eingenommen werden, um das Herz und/oder den Kreislauf zu unterstützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu behandeln.

Es gibt blutdrucksenkende Medikamente und Medikamente, die einen zu niedrigen Blutdruck normalisieren. Sprechen Sie bei Herzproblemen und Kreislaufbeschwerden mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Er kann die Symptome deuten, weitere Untersuchungen durchführen und entscheiden, ob eine medikamentöse Behandlung nötig ist.

Was sind vegetativ-funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden?

Herz-Kreislauf-Beschwerden können organischer oder funktioneller Art sein. Organisch bedeutet, dass die Ursache eine Erkrankung eines Organs ist – in diesem Fall also des Herzens selbst oder der Gefäße. Als funktionell bezeichnet man Beschwerden, für die keine organische Ursache erkennbar ist, die dem Betroffenen aber große Probleme bereiten. Oft liegen die Ursachen dafür in unserem vegetativen Nervensystem. Das Vegetativum ist der Anteil des Nervensystems, der unwillkürlich, also nicht von uns beeinflussbar die Körperfunktionen steuert. Es erhöht beispielsweise den Puls und den Blutdruck in Stress-Situationen. Das kann als Herzrasen deutlich und über lange Zeiträume spürbar sein – ohne, dass eine organische Störung im Herzen selbst vorliegt. Es handelt sich dann um eine funktionelle Herz-Rhythmus-Störung.

Welche Risikofaktoren begünstigen die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren gehören Alter, Geschlecht und familiäre Vorbelastung. So erkranken mehr Männer als Frauen an Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das Risiko steigt zudem mit zunehmendem Alter.

Beeinflussbare Risiko-Faktoren sind:

  • Übergewicht (Adipositas)
  • mangelnde körperliche Bewegung
  • Rauchen
  • Stress
  • Schlechte Ernährung, die beispielsweise Arteriosklerose und Diabetes mellitus fördert

Je mehr dieser Risikofaktoren vorliegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Vorbeugung: einfache Tipps, wie Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

  • Viel Bewegung: lieber lange Spaziergänge an der frischen Luft als intensiver Sport!
  • Gesunde Ernährung:
    - abwechslungsreich mit allen notwendigen Mineralien und Spurenelementen
    - reich an Vitaminen, Basen, Radikalfängern (Antioxidantien)
    - lieber frisches Obst und Gemüse als fettes Schweinefleisch!
  • Stress-Vermeidung und Stress-Abbau - gute Tipps dazu finden Sie im Anwendungsbereich Stress.
  • Kneippsche Wasseranwendungen, Wechselduschen, Sauna

Naturmedizin: So können Sie den Kreislauf unterstützen und Kreislaufbeschwerden natürlich behandeln

Viele Pflanzen unterstützen die Herz-Funktion und den Kreislauf. Die wichtigsten sind in dem homöopathischen Arzneimittel Corvipas® SL optimal miteinander kombiniert:

Corvipas® SL kann das Befinden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern.

Corvipas® SL enthält unter anderem den Weißdorn (Crataegus). Weitere Informationen über diese Wichtige Herzpflanze finden Sie im Pascoe Newsletter-Artikel: Weißdorn, Eine Herzpflanze stellt sich vor.

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