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Tigerlilie

Naturmedizinischer Wirkstoff Tigerlilie

Lilium tigrinum

Familie: Liliengewächse (Liliaceae)

Ursprünglich beheimatet ist die Tigerlilie in Japan und China. Unter dem Namen Po-he wurde sie bereits 2737 v.Chr. in einer chinesischen Arzneistoff-Sammlung erwähnt und v.a. bei Husten und Lungenerkrankungen eingesetzt. Die ähnliche, wenn auch viel zierlichere einheimische Verwandte ist die Türkenbundlilie. 

Ernst Jünger, zugleich scharfer Beobachter und sensibler Träumer, ist geradezu prädestiniert, die Schönheit der Tigerlilie zu beschreiben:

Sehr stark zurückgebogene Blütenblätter von einem geschminkten, wächsernen Rot, das zart, aber von hoher Leuchtkraft und mit zahlreichen Makeln gesprenkelt ist. Diese Makeln sind in einer Weise verteilt, die darauf schließen lässt, dass die lebendige Kraft, die sie erzeugt, allmählich schwächer wird. So fehlen sie an der Spitze ganz, während sie in der Nähe des Kelchgrundes so kräftig hervorgetrieben sind, dass sie wie auf Stelzen auf hohen, fleischigen Auswüchsen stehen. Staubgefäße von der narkotischen Farbe eines dunkelrotbraunen Sammets, der zu Puder zermahlen ist. Im Anblick erwächst die Vorstellung eines indischen Gauklerzeltes, in dessen Inneren eine leise, vorbereitende Musik erklingt.

Homöopathische Anwendung von Tigerlilie

die Ausgleichende unterstützt bei:

  • Regelstörungen und -beschwerden
  • nervöser Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit
  • nervösen Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Gebärmuttersenkung