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Passionsblume

Naturmedizinischer Wirkstoff Passionsblume

Passiflora incarnata

Familie: Passionsblumengewächse (Passifloraceae)

Die vollendete Schönheit der Passionsblume war wohl der Grund dafür, dass sie Anfang des 17. Jahrhunderts zunächst als Zierpflanze nach Europa kam.

Ursprünglich beheimatet sind die rund 600 verschiedenen Arten in den Tropen und Subtropen.

Bekannt sind auch die Früchte: Passionsfrüchte oder Granadilla genannt. Die prominenteste Frucht ist die Maracuja.

Den Namen Passionsblume erhielt die Pflanze aufgrund einer mystischen Vision des Missionars Simone Parlasca. Im Jahre 1605 sah er die Teile der Blüte als Hinweise auf die Leidensgeschichte Christi. In den Blütenblättern meinte er die zehn getreuen Jünger Christi zu erkennen und in den Fäden der Nebenkrone seine Dornenkrone. Auf dieser Tatsache beruht auch der Namensteil „incarnata”, der sich vom lateinischen Wort „incarnare” für „verkörpern” ableitet.

Über die beruhigenden Wirkungen der Passionsblume wurde zum ersten Mal im Jahr 1649 berichtet. Der durch Passionsblumenkraut herbeigeführte Schlaf galt als friedlich und erholsam, der Zustand der Behandelten als ausgeruht und entspannt. Mit diesen Eigenschaften wurde eine Art der Passionsblume, nämlich die Passiflora incarnata, im 20. Jahrhundert zu einer immer beliebteren Heilpflanze in Europa.

Homöopathische Anwendung von Passionsblume

die Entspannende unterstützt bei:

  • Unruhe, Anspannung
  • Schlafstörungen
  • Krämpfen
  • Neuralgien, Kopfschmerzen

Phytotherapeutische Anwendung von Passionsblume

die Entspannende

  • wirkt entspannend und beruhigend
  • ergänzt die Wirkung von Johanniskraut