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Naturmedizinischer Wirkstoff Tollkirsche

Belladonna (Atropa belladonna)

Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Die Bezeichnung bella-donna (schöne Frau) rührt daher, dass man im 16. Jhd. die Tollkirsche als Kosmetikum zur Erzeugung schöner, großer Pupillen verwendete. Die enthaltenden Alkaloide wirken - je nach Konzentration - krampflösend bis lähmend. Unter Nahrungsmittel gemischt, diente die Tollkirsche sogar als Mordgift in Kriegen.
Nur in verdünnter Form, als homöopathisches Mittel aufbereitet, kann die Tollkirsche ihr Heilwirkung auf das Nervensystem ausüben.

Homöopathische Anwendung von Tollkirsche

das Nervenmittel wirkt auf alle Gebiete des Nervensystems und unterstützt bei:

  • Erregung
  • Mißempfindungen
  • Nervenentzündungen
  • akuten Kopf- und Nervenschmerzen
  • akuten (fieberhaften) Entzündungen
  • plötzlichen und heftigen Beschwerden
  • Schwindelanfällen

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.