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Besenginster

Naturmedizinischer Wirkstoff Besenginster

Spartium scoparium

Der Besenginster, ein zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) gehörender Strauch wird bis zu 2 Meter hoch. Heimisch ist er in ganz Mitteleuropa. Er wächst bevorzugt auf Kalk- und nährstoffarmen Böden und sonnigen Waldrändern oder Wiesen. Auffällig ist, dass er auch sehr in die Breite wächst und bereits nach einigen Jahren ebenso breit wie hoch ist. Der Besenginster blüht zwischen Mai und Juni goldgelb.

Die botanische Bezeichnung Sarothamnus scoparius findet ihren Ursprung im Griechischen. Sie setzt sich aus den griechischen Wörtern saros, was so viel wie Besen und thamnos, was so viel wie Strauch bedeutet, zusammen. Scoparius, was aus dem Lateinischen kommt, bedeutet ebenfalls Besen.

Der Besenginster wird volkstümlich auch Besenstrauch oder Rutenkraut genannt; diese Namen nehmen Bezug auf die Verwendung der Pflanze; in den vergangenen Jahrhunderten wurden aus den biegsamen Zweigen dieser Pflanze Besen, Ruten oder Flechtwerk gefertigt.

Aus dem Besenginster wird Arzneiextrakt gewonnen. Dieser wird zur Behandlung von funktionellen Herz-Kreislaufstörungen eingesetzt. Das Alkaloid Spartein und der Naturstoff Tyramin sind die wesentlichen Wirkstoffe des Besenginsters.

Spartein sorgt dafür, dass der Herzmuskel längere Zeit zur Kontraktion hat, dadurch kommt es zu einer Verlangsamung der Herzrhythmustätigkeit, dadurch kann das Herz kräftiger und gleichmäßiger schlagen. Tyramin kann den Blutdruck positiv beeinflussen.

Anwendung findet der Besenginster in der Pflanzenheilkunde demnach bei Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Herzenge. Zudem kann er auch bei niedrigem Blutdruck unterstützend wirken.  

Auch in der Homöopathie kommt der Besenginster überwiegend bei Herzbeschwerden zum Einsatz.

Homöopathische Anwendung von Besenginster

der Entlastende unterstützt bei:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche
  • Herzenge