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Johanniskraut

Naturmedizinischer Wirkstoff Johanniskraut

Hypericum perforatum

Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)

Der Blühbeginn Ende Juni machte das Johanniskraut zum Symbol der heidnischen Feiern zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Erst im Zuge der Christianisierung wurden die Feiern auf den 24. Juni, den Gedenktag des Hl. Johannes verlegt – der damit Namensgeber wurde.

Paracelsus nannte die Pflanze „Perforata” – nach ihrem charakteristischen Merkmal, den wie perforiert, also durchlöchert scheinenden Blättern.

Diese vermeintlichen Löcher sind winzige, mit Öl gefüllte Drüsen. Der Sage nach sollen diese vom Teufel stammen, der aus Wut über die Macht, die das Kraut über ihn besaß, die Blätter mit seinem Dreizack durchbohrte.

Kein Wunder, denn keiner anderen Pflanze wurde von unseren Vorfahren so viel zauber- und teufel-abwehrende Kraft zugeschrieben wie dem Johanniskraut. 

Heute wissen wir, dass Johanniskraut tatsächlich die Stimmung  aufhellt und damit eine heilende Wirkung auf uns ausüben kann: Balsam für die Seele.

Homöopathische Anwendung von Johanniskraut

Balsam für die Nerven unterstützt bei:

  • Nervenverletzungen
  • starken Schmerzen durch Verletzungen
  • Muskelkrämpfen

Phytotherapeutische Anwendung von Johanniskraut

der Stimmungsaufheller

  • wirkt stimmungsaufhellend
  • kräftigt das Nervenkostüm
  • Wirkeintritt nach 2–3 Wochen