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Bärlapp

Naturmedizinischer Wirkstoff Bärlapp

Lycopodium clavatum

Familie: Bärlappgewächse (Lycopodiaceae)

Der Name „Bärlapp“ leitet sich aus der althochdeutschen Sprache ab. „Lapp“ bedeutet Hand beziehungsweise Pranke.

Der Name Lycopodium leitet sich von den griechischen Wörtern lykos = der Wolf und podion = die Füßchen ab. So wie der deutsche Name bezieht sich auch der lateinische auf das bären- bzw. wolfs- tatzen-ähnliche Aussehen des Bärlapps.

Keulen-Bärlapp wächst weltweit auf Wiesen und in Wäldern in gemäßigten bis kalten Gebieten, Bärlappgewächse gehören zu den Sporenpflanzen. In ihren Fruchtständen reifen unzählige Sporen, die als gelbliches, feines Pulver sichtbar werden.  Bläst man die Sporen ins Feuer, verbrennen sie mit leuchtenden Funken, es kommt zu einer starken Rauchentwicklung und Explosionen. Dieser Eigenart verdankt der Bärlapp auch die Bezeichnung „Hexenmehl“. Dank dieser Besonderheit wurde er bereits in schamanischen Kulturen verwendet und zu verschiedenen Ritualen ins Feuer geworfen. Eine weitere Bezeichnung für das Sporen-Pulver ist „Hexenstaub“. Demnach ein wahres Hexenkraut.

Bereits im Mittelalter schätzte man den Bärlapp als Heilpflanze. In der heutigen Zeit ist er jedoch beinahe in Vergessenheit geraten. Vielseitige Verwendung findet der Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum) jedoch in der Homöopathie.  Er wirkt unterstützend bei Kälte-Empfinden, Schwäche, harnsauren Ablagerungen, Gicht und Infekt-Neigung. Zudem wird er eingesetzt bei Verdauungsstörungen und Leber-Funktionsstörungen,

Der Bärlapp steht heute sowohl in Österreich als auch in Deutschland unter Naturschutz und darf auf keinen Fall gepflückt werden!

Homöopathische Anwendung von Bärlapp

der Stärkende unterstützt bei:

  • Verdauungsstörungen
  • Leber-Funktionsstörungen
  • Infekt-Neigung
  • Kälte-Empfinden
  • Schwäche
  • harnsauren Ablagerungen, Gicht