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Naturmedizinischer Wirkstoff Schwarzes Bilsenkraut

Hyoscyamus niger

Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Das Schwarze Bilsenkraut gehört zu den berühmtesten Giftpflanzen. Im Mittelalter diente es als Betäubungsmittel vor operativen Eingriffen und als Räuchermittel bei Asthma und Zahnschmerzen.
Auch als Mordgift spielte es eine gewisse Rolle (Hamlet). Bilsenkraut war wegen ihrer halluzinogenen Wirkung in Hexensalben enthalten und Bierbrauer nutzten es, um ihre Getränke berauschender zu machen. Möglicherweise besteht sogar eine Beziehung zwischen "Bilsen" und "Pilsener". Heute weiß man, dass das Schwarze Bilsenkraut seine Heilwirkung am besten entfalten kann, wenn es homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathische Anwendung von Schwarzes Bilsenkraut

das Entspannende unterstützt bei:

  • starker Erregung
  • trockenem Krampfhusten
  • Krämpfen der Atemmuskulatur
  • Luftnot

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Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.