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Löwenzahn

Naturmedizinischer Wirkstoff Löwenzahn

Taraxacum officinale

Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae)

Weidepflanze, Pusteblume, tief wurzelndes „Unkraut”, Kapern-Ersatz – das alles ist Löwenzahn und noch viel mehr!

Die Bezeichnung Bettsaicher in manchen Gegenden deutet auf die harntreibende Wirkung hin. In der vor-wissenschaftlichen Zeit, als man vom äußeren Erscheinungsbild einer Pflanze auf deren Wirkung schloss, galten gelbe Blüten als Stimulanz für Leber und Galle. Heute weiß man, dass Löwenzahn tatsächlich die Leber stimuliert und so den Gallefluss und damit die Verdauung anregt.In der Erfahrungsheilkunde gilt der Löwenzahn als stoffwechselanregende Universal-Entgiftungspflanze: Eine Pflanze, die an den belastetsten Standorten gedeihen kann und offensichtlich resistent gegen die verschiedensten Problemstoffe ist, muss einfach ungeheure Widerstandkräfte haben – die auch dem Menschen nützlich sein können. Außerdem ist Löwenzahn außerordentlich vital und anpassungsfähig: Zerteilt man den Wurzelstock längs und pflanzt einen Teil an einen Ort mit völlig anderen Lebensbedingungen (z. B. Gebirge), passt sich diese Pflanze innerhalb kürzester Zeit an – allerdings unter sichtbarer Veränderung ihrer Gestalt.

Deshalb kommt Löwenzahn auch dann zum Einsatz, wenn Erkrankungen auf Umweltgifte, mangelnde Widerstandsfähigkeit und einen trägen Stoffwechsel zurückzuführen sind. Schließlich ist die Leber Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale des Körpers.

Homöopathische Anwendung von Löwenzahn

der Reinigende unterstützt bei:

  • Leber-Galle-Funktionsstörungen
  • Blähungen
  • Appetitlosigkeit
  • Darm-Entleerungsproblemen
  • Nachtschweiß
  • Landkartenzunge
  • unruhigen Gliedmaßen
  • kalten Fingerspitzen