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Naturmedizinischer Wirkstoff Gefleckter Schierling

Conium maculatum

Familie: Doldenblütler (Apiaceae)

Der Gefleckte Schierling ist sehr giftig. Man findet ihn an Wegrändern und Ufergebüschen in Asien, Europa und Nordamerika. Die bis zu 2 Meter hohe krautige Pflanze mit ihren trüb-weißen Dolden-Blüten ist für den Laien schwer von den vielen anderen Doldenblütlern auf unseren Wiesen und Wegrändern zu unterscheiden.

Der Name Conium geht vermutlich auf kone (griech.) = Tötung zurück; Die alten Griechen nutzten den "Schierlingsbecher" zur Vollstreckung von Todesurteilen. Der Name Schierling hat seinen Ursprung im angelsächsischen scearn = Mist – wegen des unangenehmen Geruchs der welken Pflanze.

Als Auflage oder in Form von Salben verwendete man Conium früher bei Lymphknoten-Entzündungen, Brust-Entzündungen, eiternden Geschwüren. Wegen der starken Giftigkeit kann Conium seine Heilwirkung erst optimal und nebenwirkungsfrei entfalten, wenn es homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathische Anwendung von Gefleckter Schierling

der Auflösende unterstützt bei:

  • Schwäche von Körper und Geist
  • Lymphknoten-Schwellungen
  • Arteriosklerose
  • Schwindel
  • Harnentleerungsstörungen
  • Mißempfindungen

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zum Gefleckten Schierling in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.