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Ameisensäure

Naturmedizinischer Wirkstoff Ameisensäure

Acidum formicicum

Namensgeber für die einfachste Carbonsäure (Strukturformel: HCOOH) ist die Ameise (lat.: formica). Die Säure soll etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes ausmachen. Aber nicht nur Ameisen produzieren diese farblose und ätzende Flüssigkeit, auch andere Tiere und Pflanzen nutzen sie zu Angriffs-, und Verteidigungszwecken: Bienen, Laufkäfer, Skorpione, Quallen und natürlich die Brennnessel. 

Ameisensäure eignet sich gut, das Prinzip der Homöopathie zu erklären: Der Biss der Ameise löst eine heftige Reaktion aus: Jucken, Brennen, Rötung. Homöopathisch aufbereitet nutzt man die Ameisensäure genau bei solchen Beschwerden, die ja typisch für allergische Reaktionen sind. Im Gegensatz zu einem Wespenstich hat man den Auslöser für den brennenden Juckreiz oft gar nicht bemerkt, weil sich eine Ameise unbemerkt in den Gartenhandschuh geschlichen hat: Kleiner Reiz große Wirkung!
Genau deshalb gilt Ameisensäure in der Homöopathie als klassisches Reiz- und Umstimmungsmittel v.a. bei Allergien.
Es hat sich bewährt, ameisensäurehaltige homöopathische Arzneimittel schon vor der eigentlichen Allergiezeit einzunehmen, um den Körper mit seinem überschießend reagierenden Immunsystem umzustimmen.

Homöopathische Anwendung von Ameisensäure

die Umstimmende Umstimmungsmittel bei:

  • Allergien
  • Bronchialasthma
  • allergischen Hautreaktionen