Mit Freunden teilen

Salbei (Salvia officinalis): altbewährte Heilpflanze gegen Schweißbildung

2258: 0

Wie das beliebte Küchenkraut auch bei übermäßigem Schwitzen unterstützen kann

Der Sommer ist da – Zeit für „Pasta salvia e burro“, die berühmten italienischen Spaghetti mit Salbei und Butter. Die steigenden Temperaturen werden aber auch zur Belastungsprobe für viele, die ein Schweißproblem haben. Die gute Nachricht: Salbei kann hier unterstützen. Außerdem ist die bewährte Heilpflanze relativ pflegeleicht und auch in vielen Kräuter-Beeten zu finden. Dass Salbei sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, zeigt auch schon die Namensgebung: Sowohl "Salbei" als auch "Salvia" sind abgeleitet vom lateinischen Wort „salvare“ für heilen, retten.

Mit Salbei-Tee gegen den Schweiß

Salbeitee hilft nachgewiesenermaßen gegen vermehrtes Schwitzen. Hierzu einen Teelöffel Salbeiblätter (etwa 2 g) bzw. einen Teebeutel Salbeitee mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen und danach abkühlen lassen. 3-mal täglich über 2-4 Wochen eine Tasse des kühlen Tees trinken. Wie so oft, trifft auch beim Salbei der Paracelsus-Hinweis zu, dass die Dosis das Gift macht: Auf zu viel Salbei sollte man aufgrund seines in größeren Mengen giftigen Inhaltsstoffes Thujon verzichten.

Salbei als Naturmedizin und in der Volksmedizin – Gut zu wissen:

  • Wegen des hohen Thujon-Gehaltes sollten weder alkoholische Extrakte noch das ätherische Salbei-Öl während der Schwangerschaft eingenommen werden. Tee und Gurgellösung sind kein Problem.
  • Als Gurgellösung kann man den Tee auch bei Entzündungen der Mund- und Rachen-Schleimhaut anwenden.
  • Traditionell wurde das Kauen von frischen Salbeiblättern empfohlen, um das Zahnfleisch zu kräftigen und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Infekten zu erlangen.
  • Volksmedizinisch soll Salbei die Empfängnisbereitschaft erhöhen.
  • Salbei soll auch die Milchsekretion hemmen. Deshalb wurde er volksmedizinisch als Unterstützung beim Abstillen verwendet.

Salbei in der Homöopathie

Zu den zahlreichen pflanzenheilkundlichen Anwendungsmöglichkeiten von Salbei, kommt die bewährte Arzneipflanze unter der Bezeichnung Salvia officinalis auch in der Homöopathie zum Einsatz:

  • zur Harmonisierung der Schweißbildung
  • zur Beruhigung überempfindlicher Nerven
  • bei Magen-Darm-Schleimhautentzündungen und Appetitlosigkeit
Unsere Texte und Broschüren werden überwiegend von Pascoe-Mitarbeitern erstellt. Sie werden fachlich und wissenschaftlich von hausinternen Experten - Pharmazeuten, (Human)-Biologen und Ernährungswissenschaftlern - inhaltlich und rechtlich geprüft. Sollten Sie Fragen zu den Textinhalten oder unseren Produkten an unsere wissenschaftlichen Ansprechpartner haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an info@pascoe.de.

Alles Weitere zu unseren Experten finden Sie hier.