Von Thomas Kammler

Ballaststoffe: Alles andere als unnötiger Ballast

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind vorwiegend in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten. Sie werden von unseren Verdauungsenzymen nicht oder nur teilweise abgebaut – daraus entstehen viele positive Eigenschaften.

Einer der bekanntesten Ballaststoffe ist Cellulose. Bevor Cellulose zu unserer Nahrung in Form von zum Beispiel von Gemüse oder Salat wird, stabilisiert sie die Pflanze und bildet ihr Gerüst – so wie beim Menschen das Skelett. Ein weiterer bekannter Ballaststoff ist Pektin. Es ist in den Schalen von Äpfeln zu finden oder auch in Quitten. Pektin kann man auch zum Herstellen von Gelee verwenden – es kann nämlich Flüssigkeiten zu Gelee verdicken.

Wofür sind Ballaststoffe gut?

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Auch der Körper nutzt Ballaststoffe, um Flüssiges in eine Art Wackelpudding zu verwandeln. Dabei quellen die Ballaststoffe im Magen auf. Durch das Aufquellen vergrößert sich ihr Volumen – mit mehreren positiven Folgen:

Zum einen bekommen wir nicht so schnell wieder Hunger, zum anderen können Verdauungsenzyme so nicht direkt auf das Essen zugreifen. Aus Kohlenhydraten wird auf diese Weise nicht so schnell Zucker und der Blutzucker steigt langsamer an. Darüber hinaus hat der Darm durch das Aufquellen der Ballaststoffe mehr zu tun, denn die Darmperistaltik wird angeregt und man kann leichter aufs stille Örtchen. Ballaststoffe fördern also die Verdauung. 

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