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Mariendistel: Haben Fertigarzneimittel einen Vorteil gegenüber Tee?

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Welche Darreichungsform sich für die Heilpflanze besonders eignet

Eine echte Leberschützerin ist die Heilpflanze Mariendistel, denn in ihren Früchten stecken wertvolle Inhaltsstoffe wie das Silymarin. Sie schützen die Leber und unterstützen diese Entgiftungszentrale des Körpers. Aber wie verwendet man diese Mariendistelsamen am besten?

Viele nutzen die Samen als solches und gießen sie mit heißem Wasser zu einem Tee auf. Auch viele Teemischungen, die auf die Gesundheit der Leber abzielen, enthalten unter anderem auch Mariendistel. Das Aufgießen hat aber im Vergleich zu einem Arzneimittel mit einem hochkonzentrierten Extrakt einen entscheidenden Nachteil:

Nur ein Teil der Heilpflanzen-Wirkstoffe lässt sich in Wasser lösen

Nicht alle Wirkstoffe der Heilpflanze sind wasserlöslich – das bedeutet, dass sie nicht oder nur in geringem Umfang ins Teewasser übergehen. Folglich wird nur ein kleiner Teil der Wirkstoffe durch den Tee in den Körper überführt. Anders beim Arzneimittel: Hier dient in der Regel Alkohol oder ein Alkohol-Wasser-Gemisch als Auszugsmittel. Damit werden mehr Wirkstoffe aus dem Pflanzenmaterial herausgezogen, in die Tablette überführt und nach der Einnahme dem Körper zur Verfügung gestellt.

HeparPasc® mit dem Extrakt der Mariendistel

Das pflanzliche Arzneimittel von Pascoe mit der Mariendistel in Tablettenform heißt Hepar Pasc®. Hier wurde als Auszugsmittel Aceton verwendet, das die Wirkstoffe der Heilpflanze deutlich besser herausarbeitet, als es Wasser vermag.  So kann die Heilkraft der Mariendistel bestmöglich eingefangen und kann Ihre Leber bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Gifte wie Alkohol verursachte) Leberschäden unterstützen. Nach dem Produktionsprozess ist übrigens von dem Aceton nichts mehr in der Tablette enthalten.

Hepar-Pasc®
Filmtabletten. Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de

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