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Radicchio: Mehr als nur rot

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Bittersalate vielseitiger als angenommen

Beim bitteren Salat Radicchio trifft das bekannte Sprichwort „Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“ auf jeden Fall zu. Die enthaltenen Bitterstoffe haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit, insbesondere, was die Verdauung anbetrifft.

Bei Radicchio denkt man normalerweise an die klassischen dunkelroten Sorten mit weißen Blattadern – das Gemüse Radicchio ist aber vielseitiger, als uns das normale Supermarktsortiment glauben lässt. Im Bild zu sehen ist beispielsweise eine ganz besondere Sorte, die sich allein optisch schon deutlich vom Klassiker unterscheidet: „Variegata di Castelfranco“.

Wenig bitterer „Orchideen-Salat“

Die eher milde, fast schon süßliche Sorte, die beinahe wie ein Kopfsalat aussieht, cremeweiße Blätter mit roten Farbspritzern hat und aus dem Norden Italiens stammt, trägt auch den Namen „Orchideen-Salat“. Doch nicht nur Geschmack und Optik sind außergewöhnlich, sondern auch der Preis: Zwischen 10 und 15 Euro verlangen Händler – für einen Kopf. Man kann die Salatvarietät aber auch relativ einfach im Garten kultivieren (Samen und Jungpflanzen gibt es im Handel).

Der Gehalt an Bitterstoffen in Obst und Gemüse sinkt

Grundsätzlich kann man sagen, dass in den letzten Jahren die Tendenz bestand, bittere Geschmacksnuancen aus Obst und Gemüse herauszuzüchten, da Verbraucher immer mehr zu süßlichem Geschmack tendieren. Bittere Zitrusfrüchte wie Pampelmusen wurden daher so modifiziert, dass kaum noch Bitterstoffe enthalten sind und z. B. „pink grapefruits“ teilweise schon fast so süß wie Orangen sind. Das hat zur Folge, dass wir immer seltener Bitterstoffe über die Nahrung aufnehmen.

Mit Bittertropfen ein Zuwenig an Bitterstoffen ausgleichen

Hier kann man mit Bittertropfen wie Amara-Pascoe® ausgleichen. Das pflanzliche Arzneimittel vereint vier Wirkstoffe: die Bitterstoffe aus der Bitterorange (Pomeranzenschale), Chinarinde, Zimt und dem Gelben Enzian. Pflanzliche Bitterstoffe erhöhen die Verträglichkeit des Essens, fördern den Speichelfluss und die Sekretion von Magensäften und regen die Fettverdauung an.

Amara-Pascoe®

Pflanzliches Magen-Darmmittel, bei Magenbeschwerden, wie z. B. durch mangelnde Magensaftbildung; zur Appetitanregung. Enthält 65 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen www.pascoe.de