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Vitamin D im Sommer?

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Das sollten Sie zum Sonnenvitamin im Sommer wissen

Bei Vitamin D als Nahrungsergänzung denkt man eher an die kälteren, dunkleren Monate – aber der Vitamin-D-Status spielt das gesamte Jahr über eine wichtige Rolle in unserem Körper. Insbesondere in den wärmeren Monaten gibt es mit Blick auf die körpereigene Vitamin-D-Produktion Einiges zu beachten, um einen Vitamin-D-Mangel zu vermeiden.

UVB-Strahlung ausreichend? Die Eselsbrücke mit dem Schattenwurf

Dank Sonnenlicht kann unser Körper das Vitamin selbst herstellen. Er nutzt dafür die UV-B-Strahlung und stellt Vitamin D aus einem zuvor in der Leber umgebauten Cholesterin in der Haut her. Das ist im Winter keine zuverlässige Quelle in unseren Breitengraden, denn: Je tiefer die Sonne steht, desto geringer der Anteil von UV-B am Sonnenspektrum. Als Faustregel gilt hier: Wenn der Schatten, den der Körper wirft, länger ist als der Körper selbst, wird wenig Sonnen-Vitamin synthetisiert.

Wie sehen gute Vitamin-D-Werte aus und ab wann spricht man von einem Vitamin-D-Mangel?

Der D-A-CH-Referenzwert beträgt bei fehlender körpereigener Bildung 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag. Häufig wird die Menge nicht in Mikrogramm (µg), sondern in Internationalen Einheiten angegeben (I.E.). 1 µg entspricht dabei 40 I.E. Will man beurteilen, ob genügend Vitamin D über die Ernährung aufgenommen bzw. durch die Haut gebildet wird, muss man den Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen. Dafür nimmt der Arzt bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel Blut ab und lässt im Labor den 25-Hydroxyvitamin-D-Wert bestimmen, der als Marker für den Vitamin-D-Status gilt. Bei zu niedrigen Vitamin-D-Werten im Blut kann eine Supplementierung des Vitamins in Form von Tabletten, Kapseln oder ähnlichem sinnvoll sein. Um die Vitamin-D-Versorgung zu verbessern stehen Nahrungsergänzungen zur Verfügung,. Bei einem Vitamin-D-Mangel sollte dieser mit einem rezeptpflichtigen Arzneimittel ausgeglichen werden. 

Kleidung und geschlossene Räume beeinflussen die körpereigne Vitamin-D-Bildung

Mehrere Faktoren machen es dem Körper auch in den Sonnenmonaten nicht gerade leicht, die Aufgabe der Vitamin-D-Bildung angemessen zu erfüllen – und diese hängen mit unserem Lebensstil zusammen. Ohnehin ist Mitteleuropa in den Herbst- und Wintermonaten ja nicht gerade als das Sonnenparadies schlechthin bekannt. Hinzu kommt, dass wir auch in den sonnenreicheren Monaten einen Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen, sei es in der Uni oder bei der Arbeit. Sehen wir doch einmal das Tageslicht, sind häufig weite Teile unseres Körpers mit Kleidung bedeckt, was ebenfalls die Bildung des Vitamins in der Haut behindert.

Hat Sonnencreme einen Einfluss auf die Bildung von Vitamin D?

Eine häufig gestellte Frage im Zusammenhang mit Vitamin D, besonders im Sommer, lautet: Beeinflusst das Eincremen mit Sonnencreme, Sonnenspray oder Sonnenmilch die Bildung von Vitamin D in der Haut?

Eindeutiges Ja! Sonnenschutz als grundsätzlich gesunde Methode, den Körper vor Gesundheitsgefahren wie Sonnenbrand zu schützen, führt leider als nicht-beabsichtigte Nebenfolge dazu, dass die Vitamin-D-Bildung eingeschränkt wird: Bei einem Lichtschutzfaktor von 15 ist die Bildung bereits deutlich reduziert, bei LSF 20 wird gar kein Vitamin D mehr gebildet. Unabhängig von der Sonneneinstrahlung spielt auch die Lebensphase für die körpereigene Bildung des Vitamins eine Rolle, insbesondere bei älteren Menschen, denn zusätzlich sinkt im Alter die Fähigkeit der Zellen, das Vitamin herzustellen. 

Vitamin-D-Zufuhr: Welche Rolle spielt die Ernährung?

Grundsätzlich gilt: eine vollständige Vitamin-D-Zufuhr über die Ernährung ist nicht möglich. Zwar enthalten einige Lebensmittel Vitamin D3, aber zum einen ist deren Vitamin-D-Gehalt oft nicht ausreichend hoch und zum anderen müsste man täglich nicht schaffbare Mengen der Vitamin-D-haltigen Nahrungsmittel zu sich nehmen. Zudem handelt es sich zumeist um Lebensmittel, die nicht täglich zugeführt werden, z.B. Vitamin-D-Quellen wie Leber, Lebertran oder Eigelbe. Da über die Ernährung nur rund 20% des täglichen Bedarfs an Vitamin D gedeckt werden können, bietet sich eine Ergänzung über entsprechende Vitamin-D-angereicherte Produkte an. Hier sollte man beachten, dass Vitamin D, ähnlich wie Vitamin A oder Vitamin E ein fettlösliches Vitamin ist (anders als zum Beispiel das wasserlösliche Vitamin C). Bei Vitamin-D-Präparaten ist es daher wichtig, sie gemeinsam mit Fetten wie Öl zu verwenden, damit die Vitamin-D-Gabe vom Körper besser aufgenommen werden kann.
Unser Nahrungsergänzungsmittel Vitapas® D beispielsweise enthält in einer Weichkapsel 5600 I.E. Vitamin D.

Vitapas® D, das Sonnen-Vitamin D3 von Pascoe Vital

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  • 5.600 I.E.
  • pflanzliche Weichkapsel mit Olivenöl zur besseren Aufnahme**
  • komfortable Einnahme: leicht zu schlucken

* Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen, normaler Funktion der Muskeln und des
Immunsystems bei.
** Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und sollte daher mit Öl verzehrt werden.


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