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Der Fieberbaum Eukalyptus: Inbegriff der Erkältungsdüfte, aber auch ein ökologisches Problem

Fieberbaum Eukalyptus

Eukalyptus ist nicht gleich Eukalyptus

Über 600 Eukalyptus-Arten sind bekannt. Ursprünglich kommen sie in Australien, Indonesien und Tasmanien vor. Wegen seiner Schnellwüchsigkeit und der guten Holzqualität wird der Eukalyptus jedoch in vielen subtropischen Regionen der Welt angebaut – z. B. im Mittelmeerraum und in Südafrika. Wenn wir von Eukalyptus sprechen, meinen wir meist Eucalyptus globulus, den Blauen Eukalyptus. Die Bezeichnung „Fieberbaum“ bezieht sich auf seine Eigenschaft, den Boden auszutrocknen: In Malaria-Gebieten angepflanzt, diente er zur Trockenlegung von Sumpfgebieten.

Ökologisch bedenklicher Riese

Gerade diese Eigenschaft des Wasserentzugs bringt in anderen Regionen Probleme mit sich. Auch in mediterranen Gegenden war der Eukalyptus sehr beliebt. Durch ihre Schnellwüchsigkeit sind Eukalypten oft die einzigen hohen und schattenspendenden Bäume. Leider wirkt sich hier der hohe Wasserverbrauch sehr nachteilig aus. Außerdem sorgen sowohl der Öl-Gehalt als auch andere Eigenschaften dafür, dass Waldbrände sich ausbreiten. Einzig Überlebende sind oft die gut angepassten Eukalyptusbäume. Und nicht zuletzt: Schauen Sie sich mal die Umgebung von Eukalyptus-Hainen an: Es ist auffällig, dass sehr wenige Tier- und Pflanzenarten mit den Bedingungen klarkommen. Es herrscht eine erstaunliche Arten-Armut.

Cineol – Hauptwirkstoff des Eukalyptus-Öles

Eukalyptus-Öl wird aus verschiedenen Eukalyptus-Arten gewonnen. Es enthält bis zu 85 % 1,8-Cineol. Das Monoterpen 1,8-Cineol riecht frisch und campherartig. In größeren Mengen kommt es auch in Lorbeer vor. Weniger stark konzentriert ist es in Minze, Heilsalbei, Thymian, Basilikum und im Teebaum. Verwendung findet 1,8-Cineol v.a. bei Atemwegserkrankungen bei Mensch und Tier, aber auch als Aromastoff in der Parfümindustrie und in der Zahnmedizin.

Wie so oft, kann der Wirkstoff in hohen Dosen und für empfindliche Menschen (und Tiere) auch zum Giftstoff werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern können Verkrampfungen der Atemwege mit Atemnot auftreten. Aus diesem Grund sollte Eukalyptus-Öl bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich des Gesichtes angewendet werden. Der hohe Cineol-Gehalt kann aber auch durch Nachdestillation vermindert werden. Dann sollte er auf dem Fläschchen mit dem ätherischen Eukalyptus-Öl deklariert sein – ebenso wie die Eignung für Kleinkinder.

Eukalyptus in der Homöopathie

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Eucalyptus: Fieberbaum – der Befreiende

unterstützt bei:

  • Schnupfen, Sinusitis
  • Entzündungen der Atemwege
  • Fieber


Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen der Arzneimittel.


Gripps® SL Tropfen
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Erkältungskrankheiten. Enthält 42 mg Alkohol (Ethanol) pro 5 Tropfen. 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen
 

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Erkältungskrankheiten Heilpflanzen