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Naturmedizinischer Wirkstoff Zink

Zincum

Zink - Das Power-Mineral und Multitalent für den Stoffwechsel

Gezinkt, verzinkt

Das althochdeutsche Wort Zinko bezeichnete eine Zacke oder Spitze und ist Namensgeber für das bläulich-weiße, spröde Metall. Die Tatsache, dass das flüssige Zink zackenförmig erstarrt, gab ihm den Namen. Auch das sprichwörtliche „gezinkt“, also markiert (signiert) sein, hat hier seinen Ursprung, denn als „Zinken“ bezeichnete man die geheime Verständigung unter Landstreichen und Betrügern mittels Zeichen. Sie zinkten beispielsweise Häuser, die sich für einen Raubzug lohnten oder Spielkarten.
Heute wird das Metall vor allem als Korrosionsschutz von Eisen- und Stahlprodukten genutzt – sie werden dazu verzinkt. Auch in Legierungen wird es verwendet – Messing beispielsweise ist eine Kupfer-Zink-Legierung.
Das chemische Element Zink (Zn) steht an 24. Stelle hinsichtlich der Häufigkeit in der Erdkruste – noch vor Kupfer und Blei.

Wer braucht Zink?

Der Mensch braucht diesen Mineralstoff, aber er ist auch für alle anderen Lebewesen essentiell. Das bedeutet: Es handelt sich um ein lebenswichtiges Spurenelement, das an nahezu allen physiologischen Vorgängen im Körper beteiligt ist. Im menschlichen Organismus gehört Zink neben Eisen sogar zu den häufigsten Spurenelementen. Besonders hohe Konzentrationen finden wir in unseren Haaren, Muskeln, Knochen, Eierstöcken bzw. Prostata und im Pankreas (Bauchspeicheldrüse).

Das silbrige Metall zählt zu den wichtigsten Mineralstoffen für den Stoffwechsel und ist Bestandteil einer Vielzahl von Enzymen und Hormonen. Mehr als 300 Enzymsysteme enthalten dieses essentielle Spurenelement. Damit ist es unentbehrlich für die Aufrechterhaltung einer ganzen Reihe von Körperfunktionen. Viele Hormone brauchen Zink, aber auch für die Zellteilung und das Wachstum der Zellen spielt dieser Stoff eine wichtige Rolle. Deshalb ist ein Zinkmangel gerade in Geweben mit einer hohen Zellteilungsrate spürbar - das bedeutet in Haut, Schleimhaut und Immunsystem. 

Wieviel Zink pro Tag ist gut?

Zink ist für den Säure-Basen-Haushalt im Körper unverzichtbar. Eine ausreichende Zinkzufuhr ist auch wichtig für Leistungsfähigkeit, Immunsystem, Nägel, Haare, Haut und Sehkraft. Außerdem trägt dieses Spurenelement dazu bei, unsere Körper-Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Der tägliche Zinkbedarf wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Männer mit 10 mg, für Frauen mit 7 mg angegeben. Bei Schwangeren und Stillenden liegt der tägliche Bedarf bei 10 bzw. 11 mg. Kinder ab 10 Jahren benötigen mit 9 mg pro Tag (Jungen) bzw. 7 mg pro Tag (Mädchen) fast genauso viel.

Wie erkennt man Zinkmangel?

Da Zink so viele Funktionen im Körper hat, sind die Folgen von Zinkmangel sehr vielfältig, aber auch unspezifisch.

Ein Zinkmangel kann sich zum Beispiel in diesen Symptomen äußern:

  • Haarausfall
  • Verzögerung der Wundheilung
  • Infektanfälligkeit

Wo in der Nahrung ist Zink enthalten?

Zink kann im Körper nicht gespeichert werden. Deshalb muss es regelmäßig von außen zugeführt werden. Besonders zinkreich sind die roten Fleischsorten und hier v.a. die Innereien. Auch Käse, Nüsse und Vollkornprodukte haben einen relativ hohen Zinkgehalt. Der gleichzeitig hohe Gehalt an Phytinsäure in Vollkornprodukten und Nüssen vermindert allerdings die Zinkaufnahme.

Eine ausgewogene Ernährung ist also wichtig, aber nicht immer ausreichend. Aufgrund von einseitigen Ernährungsgewohnheiten und verschiedenen anderen Faktoren ist Zinkmangel deshalb auch in westlichen Ländern nicht selten.

Welche Rolle spielt Zink für die Säure-Basen-Balance?

Auch für den Säure-Basen-Stoffwechsel ist Zink unverzichtbar. Zum Verständnis ist ein kurzer Abstecher in die Chemie nötig: Das Enzym Carboanhydrase benötigt Zink, um die chemische Reaktion von Kohlendioxid und Wasser zu Bicarbonat zu katalysieren. Ohne dieses Enzym würde also kein Bicarbonat gebildet werden können. Bicarbonat ist aber die wichtigste Puffersubstanz in unserem Körper. Sie gewährleistet beispielsweise, dass überschüssige Säuren neutralisiert werden und der pH-Wert im Blut konstant gehalten werden kann, was für uns lebenswichtig ist.

Zink - das Power-Mineral:

  • unterstützt Säure-Basen-Haushalt
  • stärkt das Immunsystem
  • unterstützt die Gedächtnisleistung
  • ist ein Antioxidans

Was tun bei Zinkmangel?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht ausreichend Zink zu sich nehmen, lassen Sie sich am besten zuerst von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder/und Apotheker beraten. Möglicherweise empfiehlt er Ihnen ein entsprechendes Medikament oder auch ein Nahrungsergänzungsmittel, welches Ihren Zinkbedarf decken kann. Lassen Sie sich auch dazu beraten, welche Dosierung die individuell richtige für Sie ist. 

Zink trägt

  • zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
  • zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei
  • zu einer normalen kognitiven Funktion bei
  • zu einer normalen DNA-Synthese bei
  • zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei
  • zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
  • zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei
  • zu einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel bei
  • zu einer normalen Eiweißsynthese bei
  • zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • zur Erhaltung normaler Haare bei
  • zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • zur Erhaltung normaler Haut bei
  • zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei
  • Erhaltung normaler Sehkraft bei
  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Zink hat eine Funktion bei der Zellteilung

Homöopathische Anwendung von Zink

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen.