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Pikrinsäure

Naturmedizinischer Wirkstoff Pikrinsäure

Acidum picrinicum

Die Pikrinsäure, chemisch C6H3N3O7 , wurde 1788 von J. M.Hausmann entdeckt. Pikrinsäure hat einen sehr bitteren Geschmack, sie ist ein kristallines, zitronengelbes Pulver. Über die Sulfonierung von Phenol2,4-disulfonsäure und die darauffolgende Behandlung mit Salpetersäure wird die Pikrinsäure gewonnen. Die direkte Herstellung von Pikrinsäure ist möglich durch die Oxynitrierung von Benzol durch konzentrierte Salpetersäure in Gegenwart von Quecksilber(II)-nitrat

Wird Pikrinsäure in Rohform von Menschen eingenommen, so verfärbt sich deren Haut und Skleren der Augen gelb, es entsteht der Eindruck der Mensch leide unter Gelbsucht. Dieses Phänomen machten sich in früheren Zeiten junge Männer zunutze um dem Wehrdienst zu entkommen, auch Soldaten nahmen Pikrinsäure ein um nicht in den Krieg ziehen zu müssen.

Pikrinsäure wirkt, homöopathisch aufbereitet, unterstützend bei geistiger Erschöpfung, reizbarer Schwäche (Neurasthenie), mangelndem Antrieb sowie Schwächegefühl.

Homöopathische Anwendung von Pikrinsäure

die Schwerelose unterstützt bei:

  • geistiger Erschöpfung
  • reizbarer Schwäche (Neurastenie)
  • mangelndem Antrieb
  • Schwächegefühl