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Was haben die Bronzezeit, Zypern und homöopathische Krampflöser gemeinsam? – Kupfer!

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Kupfer (Cuprum) kann viel: Wärme und Strom leiten, vor Schnecken und Bakterien schützen und sogar Krämpfe lösen

Was hat Kupfer mit Zypern zu tun?
Kupfer ist ein relativ leicht zu verarbeitendes Metall. Deshalb wurde es schon von den ältesten bekannten Kulturen vor etwa 10 000 Jahren verwendet. Der Kupferbergbau und die Anfänge der Metallurgie hatten große Auswirkungen auf die folgenden Jahrtausende der Menschheitsgeschichte. Die ersten Spiegel wurden aus diesem Metall hergestellt. Bronze, eine härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung aus mindestens 60 % Kupfer prägte das 4. bis 2. vorchristliche Jahrtausend und wurde zum Namensgeber der Bronzezeit. Auch die goldgelbe Kupfer-Zink-Legierung „Messing“ war bereits im antiken Griechenland bekannt.

Ein großer Teil des damals im Umlauf befindlichen Kupfers stammte aus Zypern und war damit wohl für die höchste Blütezeit der zyprischen Küstenstädte verantwortlich. Damit war Zypern auch Namenspate für die lateinische Bezeichnung für Kupfer. Kupfer heißt lateinisch Cuprum und griechisch Kypros. Es leitet sich ab von aes cyprium („zyprisches Erz“).

Kupfer: vielseitig nutzbar
Kupfer ist ein Übergangsmetall und wird wegen seiner physikalischen Eigenschaften (sehr guter Wärme- und Stromleiter) vielseitig verwendet.

Für Mikroorganismen ist Kupfer schon in geringer Konzentration toxisch – manche Krankenhäuser arbeiten deshalb mit Kupferbeschichtungen auf Türklinken u.ä. Vielleicht machen auch Sie sich diese Eigenschaft zunutze, indem Sie dem Blumenwasser in der Vase eine Kupfermünze zugeben und so vor dem schnellen Faulen bewahren?

Auch Schnecken mögen Kupfer nicht, denn in Verbindung mit ihrem Schleim entsteht eine reizende Substanz. Man kann also die Pflänzchen im Garten vor der gefräßigen Invasion schützen, indem man sie mit Kupferdraht umgibt – ein Trick, der gerade in diesem - in Süddeutschland so verregneten - Frühsommer oft zum Einsatz kommt.

Für uns ist Kupfer als Bestandteil vieler Enzyme ein lebensnotwendiges Spurenelement: wir brauchen täglich 1,0–1,5 Milligramm.

Kupfer in der Homöopathie
In der Homöopathie kommen unter anderem zum Einsatz: Cuprum aceticum (Kupferacetat, Grünspan) und Cuprum (metallisches Kupfer) – beide v.a. bei Verkrampfungen (Muskulatur, Gefäße, Husten, Atemnot).
Pascoe Naturmedizin verwendet Cuprum v.a. in verschiedenen Injektionslösungen zur Besserung von

  • krampfartigem Husten
  • Herzenge
  • krampfartigen Oberbauchbeschwerden

Lassen Sie sich von Ihrem naturheilkundlich orientierten Arzt oder Heilpraktiker beraten, ob Cuprum-haltige Injektionen auch zur Linderung Ihrer Beschwerden geeignet sind.