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Vitamin C: „Obst und Gemüse - reicht das nicht?“

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Kann ein Vitamin-C-Mangel nicht über die Ernährung oder Tabletten ausgeglichen werden, bieten sich hochdosierte Infusionen an.

Der Mitteleuropäer von heute hat eigentlich die besten Möglichkeiten, einen Vitamin-C-Mangel zu vermeiden – sollte man meinen. Es stehen Obst und Gemüse ganzjährig zur Verfügung. So einfach ist es aber nicht: Jeder dritte Deutsche nimmt zu wenig Vitamin C zu sich, zieht man die II. Nationale Verzehrsstudie der Bundesregierung zu Rate1.

Ursachen für eine mangelnde Versorgung mit Vitamin C
Woran liegt das? Der erste Grund: Vitamin C baut sich sehr schnell ab. Die Ursachen für den Abbau von Vitamin C in Nahrungsmitteln sind vielfältig. Häufig kommen Lebensmittel über sehr lange Transportwege aus aller Welt per Schiff oder Bahn zu uns. Auch eine nicht angemessene Lagerung bei zu hohen Temperaturen oder mit zu viel Sonneneinstrahlung führt zu Verlusten. Ein Beispiel: In Spinat verringert sich der Gehalt an Vitamin C nach 2 Tagen Lagerung bei 20°C um alarmierende 79 %. Die Zubereitung in Kochtopf, Mikrowelle oder gar Fritteuse gibt den Vitaminen den Rest.

Eine begrenzte Aufnahmefähigkeit des Darms ist der zweite Grund. Mit der Nahrung zugeführtes, also oral aufgenommenes Vitamin C wird über den Verdauungstrakt in den Körper überführt. Hierfür hat unser Dünndarm besondere Transportmoleküle, die das Vitamin ins Blut bringen – deren Anzahl ist aber begrenzt. Selbst bei höheren Dosierungen wie in Vitamin-C-Tabletten gelangt in der Folge nur ein Teil der Vitamin-Menge überhaupt ins Blut. Der Rest wird abgebaut oder ungenutzt ausgeschieden.

Tabletten helfen nicht weiter bei stark ausgeprägtem Vitamin-C-Mangel
Normalerweise können wir über eine ausgewogene Ernährung unseren täglichen Vitamin-C-Bedarf decken. Es gibt aber Situationen, die zu leichten Mangelzuständen führen können. Hier kann die Einnahme von Vitamin-C-Tabletten ausreichend sein.

Wenn der Vitamin-C-Mangel allerdings sehr stark ausgeprägt ist, können Vitamin-C-Infusionen zur Behandlung wichtig sein. Dieser sogenannte klinische Vitamin-C-Mangel kann nicht durch die Ernährung oder zusätzliche Einnahme von Tabletten behoben werden. Ein solcher starker Vitamin-C-Mangel kann beispielsweise vorliegen bei

  • akuten und chronischen Infektionen
  • chronisch entzündlichen Erkrankungen, z.B. Arthritis
  • Aufnahmestörungen im Darm
  • Zustand nach Operationen
  • Rauchern.

Eine PASCORBIN®-Infusion versorgt dann im Akutfall den ganzen Körper mit Vitamin C und hilft so, starke Mangelzustände schnell zu beseitigen. Lassen Sie sich von Ihrem naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker beraten!

Die Abbildung zeigt: Nach Infusion von 7,5 g Vitamin C (PASCORBIN®) steigt der Blutspiegel um das 10-fache an im Vergleich zu dem, was oral maximal möglich ist.

Abb.1: Dargestellt sind die Vitamin-C-Blutspiegel nach Zufuhr von Vitamin C über oral (blauer Bereich) oder als Infusion (oranger Bereich). Bei der über den Mund eingenommenen Menge sind die Blutspiegel nach Einnahme von einem Gramm und 18 g dargestellt. Bei der Infusion wurden 7,5 g Vitamin C über die Vene infundiert.

1. Max Rubner-Institut, B.f.E.u.L., Nationale Verzehrsstudie II. Ergebnisbericht Teil 2. Verfügbar unter
http://www.mri.bund.de/fileadmin/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf, 2008.

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 ml pro ml Injektionslösung.
Anwendungsgebiete: Zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können.
Methämoglobinämie im Kindesalter. Anwendung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Enthält Natriumchlorid. Stand: Januar 2013. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de