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Ständig krank? Im Teufelskreis der Infekte

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Bei Betroffenen ist häufig ein Vitamin-C-Mangel vorzufinden.

Infektionen entstehen, wenn Eindringlinge wie Bakterien, Viren oder Pilze in den Körper einwandern und sich in ihm vermehren. Darauf reagiert der Körper mit seinem Abwehrschutz – dem Immunsystem. Bei vielen Infektionen ist bei den Betroffenen ein Vitamin-C-Mangel vorzufinden. Das hat starke Auswirkungen auf die Immunreaktion des Körpers, die nicht optimal ablaufen kann. Außerdem wird der geschwächte Körper anfälliger für weitere Infekte. Deshalb ist es sinnvoll, den Mangel auszugleichen – aber das ist nicht immer so einfach!

Der Grund für einen Vitamin-C-Mangel bei einer Infektion ist die Immunantwort des Körpers auf Krankheitserreger. Die Möglichkeiten, mit solchen Keimen in Kontakt zu kommen sind vielfältig: auf dem Griff eines Einkaufswagens befinden sich weit über 400 Keime und auch Telefone, Türklinken oder Fenstergriffe sind wahre Tummelplätze. Eine eingefangene Infektion führt dazu, dass der Vitamin-C-Verbrauch des Körpers stark ansteigt. So stark, dass die Vitamin-C-Konzentration in den Abwehrzellen des Körpers, den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu Beginn eines Infektes innerhalb weniger Stunden um etwa die Hälfte sinkt1. Oft wird dabei die sogenannte Skorbutgrenze erreicht2. Skorbut ist die berühmt-berüchtigte Seefahrerkrankheit, die auf zu wenig Vitamin C in der Reiseverpflegung der Schiffsmannschaften beruhte.

Mit dem Power-Vitamin gegen den Mangel

Damit das Immunsystem möglichst schnell wieder optimal arbeiten kann, sollten der gestiegene Bedarf an Vitamin C schnellstmöglich gedeckt werden – aber das ist nicht so einfach. Bei der Einnahme von Tabletten zum Beispiel gelangt nur ein Teil der Vitamin-C-Menge ins Blut. Der Rest wird abgebaut oder ungenutzt über die Verdauung ausgeschieden.

Reichen Obst und Gemüse nicht aus?

Normalerweise kann eine ausgewogene Ernährung den täglichen Vitamin-Bedarf decken. Es kann jedoch Situationen, wie Krankheit oder Dauerstress geben, die zu leichten Mangelzuständen führen. Hier kann die Einnahme von Vitamin-C-Tabletten ausreichend sein. Wenn der Mangel allerdings sehr stark ausgeprägt ist, wie es bei unterschiedlichen Erkrankungen der Fall sein kann, bieten sich Vitamin-C-Infusionen zur Behandlung an. Man spricht hier von einem klinischen Vitamin-C-Mangel. Er kann durch Ernährung oder zusätzliche Einnahme von Tabletten nicht behoben werden.

Hohe Konzentrationen nur durch Infusionen erreichbar

Bei einem starken Vitamin-C-Mangel ist deshalb der Einsatz von hochdosierten Vitamin-C- Infusionen sinnvoll (Pascorbin® 7,5 g). Sie können helfen, den Mangel auszugleichen und so den Teufelskreis zwischen geschwächtem Immunsystem und erhöhter Infektanfälligkeit zu durchbrechen.

Übrigens: Vitamin-C-Mangel ist auch bei „Gesunden“ weit verbreitet!

Bei 120 polnischen Studenten wurden Vitamin-C-Zufuhr und -Blutspiegel im Wintermonat Februar untersucht. Das Ergebnis war nicht erfreulich: Jeder vierte Student wies eine Unterversorgung auf und jeder zweite lag unter dem Mindestblutspiegel (50 µM), der laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung langfristig nicht unterschritten werden sollte. Dies spiegelt sich auch in Vitamin-C-Mangelsymptomen wider: 44 % der Studenten litten an Symptomen wie Zahnfleischbluten, schlechter Immunantwort oder trockener Haut an Knien und Ellbogen3.

Quellen:
1: Hume R., Weyers (1973). Scott Med J. 1973 Jan;18(1):3–7.; “Reassessment of changes in leucocyte and serum ascorbic acid after acute myocardial infarction.”
2: Panush, R. S. and J. C. Delafuente (1985). „Vitamins and immunocompetence.“ World Rev Nutr Diet 45: 97-132
3: Szczuko, M., T. Seidler, et al. (2014). "Influence of daily diet on ascorbic acid supply to students." Rocz Panstw Zakl Hig 65(3): 213-220.

Pascorbin®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
Anwendungsgebiete:
zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de