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Lakritze und Blutdruck: Auf die Menge achten!

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Dunkle Süßigkeit bewirkt einen blutdrucksteigernden Effekt

Ein seltsamer Geschmack, den man entweder liebt oder nicht: Lakritz. Die dunkle Leckerei basiert auf dem Extrakt der Süßholzwurzel, die den Pflanzenstoff Glycyrrhizin enthält. Er kann den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers beeinflussen und zu Verlust von Kalium führen. In der Folge kann es außerdem zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Herzproblemen oder Ödemen kommen. Dementsprechend sollte Lakritz nicht in rauen Mengen verzehrt werden. Die blutdrucksteigernde Wirkung von Lakritze beruht auf der Hemmung des Enzyms 11-BHSD2. Dadurch wird in den Nieren Natrium und Wasser zurückgehalten, das Blutvolumen steigt und damit auch der Blutdruck.1

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt daher, nicht mehr als 100 mg Glycyrrhizin am Tag zu konsumieren. Sogenannte Starklakritze enthält sogar mehr als 400 mg Glycyrrhizin pro 100 Gramm Lakritz und muss deshalb einen entsprechenden Warnhinweis auf der Packung tragen.

Arzneipflanze des Jahres 2012

Süßholz (Glycyrrhiza glabra) kann allerdings auch in positiver Hinsicht genutzt werden. Im Jahr 2012 ist es vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg aufgrund seiner interessanten Medizin- und Kulturgeschichte zur Arzneipflanze des Jahres gekürt worden.

Aufgrund seiner entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Wirkungen nutzen die antiken Hochkulturen Süßholz bei Husten, Heiserkeit, Asthma und Brustbeschwerden. Bis heute ist es unter dem Namen "gan cao" fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).3

Nicht anwenden sollte man die Süßholzwurzel bei Lebererkrankungen, Bluthochdruck, Kaliummangel, schwerer Niereninsuffizienz und in der Schwangerschaft.2

Bluthochdruck begleitend homöopathisch behandeln

Wenn der Blutdruck dauerhaft auf über 140/80 erhöht ist, gilt er als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb empfehlen Ärzte, ihn zu senken - meistens mit Hilfe von chemisch-synthetischen Blutdruck-Senkern. Auch mit mehr Bewegung, Gewichtsreduktion und Stressvermeidung kann man viel erreichen.

Mit homöopathischen Mitteln wie Hypercoran® kann die Behandlung unterstützt werden. Sie wirken regulierend auf das gesamte Herz-Kreislauf-System und unterstützen den Körper bei der Normalisierung des Blutdrucks. Es sind keinerlei unerwünschte Wechselwirkungen mit Blutdruck-Senkern bekannt.

Mehr zum Anwendungsgebiet „Herz, Kreislauf, Gefäße“ finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe der Broschüre „Pascoe Hausapotheke“ auf den Seiten 110-121.

https://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_1765_zu-viel-lakritze-kann-das-herz-gef-hrden.html
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40258
http://www.aponet.de/aktuelles/aus-gesellschaft-und-politik/2011-11-suessholz-arzneipflanze-des-jahres-2012.html

Hypercoran®
Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Therapie bei Bluthochdruck. Enthält 44 Vol.-% Alkohol. 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen; info@pascoe.de, www.pascoe.de