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Kreuzallergie: Wenn Birkenpollen auf Äpfel treffen

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Was Kreuzallergien bedeuten, wie sie sich auf den Speiseplan auswirken und wie man mit Homöopathie unterstützen kann

Kribbelt es auf der Zunge, wenn Sie in einen Apfel beißen? Da könnte eine sogenannte Kreuzallergie dahinterstecken. Dabei treten neben einer Pollenallergie zum Beispiel auf Birke gleichzeitig Allergien gegen bestimmte Lebensmittel auf. Weit verbreitet bei Birkenpollenallergikern ist unter anderem eine Allergie auf Äpfel oder Nüsse. Man spricht daher auch von einer pollenassoziierten Lebensmittel-Allergie! Die Ursache solcher Kreuzallergien liegt im Immunsystem. Es reagiert nicht auf die eigentlich allergieauslösenden Stoffe, sondern auf solche, die in ihrer Struktur ähnlich sind. Hat also ein Birkenpollen-Allergiker spezifische Antikörper gegen Birkenpollen in seinem Blut, führt das dazu, dass er auch auf ähnlich strukturierte Stoffe in den Äpfeln reagiert.

Was hat eine Kreuzallergie für Konsequenzen?

Es gibt leider keine generellen Empfehlungen, was den Speiseplan anbetrifft, da die Ausprägungen der Kreuzallergien sehr individuell ausfallen. Teilweise treten Kreuzallergien nur während der laufenden Pollensaison auf. Ein ganzjähriges Vermeiden von beispielsweise Äpfeln ist dann nicht notwendig, sondern die pollenarmen Jahreszeiten können für den Verzehr der Früchte genutzt werden. Hier muss jeder seine ganz spezielle Allergiesituation in die Ernährungsüberlegungen einbeziehen.

Sind alte Obstsorten besser verträglich?

Teilweise wird Obst von Kreuzallergikern besser vertragen, wenn es geschält oder erhitzt wird. Anstelle eines rohen und ungeschälten Apfels ist dann Apfelmus, Kompott oder ein Apfel-Kuchen die bessere Wahl. Auch bei den Obstsorten gibt es Unterschiede: einige Sorten werden besser vertragen als andere. Die im Internet weitverbreitete pauschale Aussage, alte Sorten seien grundsätzlich besser verträglich als neue stimmt so aber nicht, wie Hans Göding vom Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau in Deutenkofen zu berichten weiß: "Nein, da muss ich ganz klar wiedersprechen. Es gibt leider Gottes zu dem Thema sehr viel Unsinn, der im Internet kursiert. Es gibt sowohl bei alten wie bei neuen Sorten höchst allergene wie höchstverträgliche Sorten*."

Was kann Homöopathie leisten?

Homöopathische Unterstützung bei Pollenallergie, landläufig auch unter Heuschnupfen bekannt, gibt es mit Pascallerg®. Seit mehr als 50 Jahren wird Pascallerg® zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt. Die enthaltene Ameisensäure in homöopathischer Form gilt als Umstimmungsmittel. Das bedeutet, dass der Körper angeregt wird, weniger sensibel auf allergische Reize zu reagieren. Hierfür sollte das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Die Wirkstoffe Gelsemium und Alumen chromicum eignen sich, die Heuschnupfen-Symptome im Akutfall zu lindern. Durch diese 3 Wirkstoffe unterstützt Pascallerg® sowohl langfristig im Sinne einer Umstimmung als auch bei akuten Beschwerden.

*Quelle: Internetseite des Bayrischen Rundfunks; „Braeburn und Co. - Apfelsorten für Allergiker“, abgerufen am 02.03.2016

PASCALLERG®
Homöopathisches Arzneimittel. Tabletten. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Heuschnupfen. Enthält Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de