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Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Oxidativer Stress und Vitamin C-Mangel erhöhen das Risiko

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in aller Munde. Und das zu recht. Schließlich sind sie weit verbreitet und stellen die häufigste Todesursache in Deutschland dar.

Auch die Risikofaktoren, die zu ihrer Entstehung beitragen, kennt (fast) jeder. Aber: Hätten Sie gewusst, dass oxidativer Stress und Vitamin C-Mangel ebenfalls das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen? Lesen Sie hier im aktuellen Pascorbin® Presse-Update, warum das so ist. Und inwiefern hochdosierte Vitamin-C-Infusionen helfen, dieses Risiko zu reduzieren.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen - was ist das genau?
Unter diesem Sammelbegriff werden Krankheiten zusammengefasst, die das Herz-Kreislauf-System betreffen. Dazu zählen beispielsweise Bluthochdruck, die sogenannte "Schaufensterkrankheit", Erkrankungen der Herzkranzgefäße, ein Infarkt oder Schlaganfall. In der Regel haben alle diese Erkrankungen denselben Auslöser: Arteriosklerose. Umgangssprachlich auch "Arterienverkalkung" genannt. Sie entsteht, wenn die innerste Wandschicht der Blutgefäße (Endothel) nicht mehr voll funktionsfähig ist.

Wie kann es dazu kommen?
Es gibt viele Faktoren, die eine Fehlfunktion des Endothels begünstigen. Beispielsweise Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus oder Rauchen. Außerdem spielen Alter, Geschlecht und genetische Veranlagung eine Rolle. Oft unterschätzt wird allerdings, dass oxidativer Stress und ein daraus resultierender Vitamin-C-Mangel ebenfalls in erheblichem Maße dazu beitragen.

Warum ist Vitamin C für das Endothel wichtig?
Um einwandfrei zu funktionieren, benötigt das Endothel eine ausreichende Menge Vitamin C. Und zwar aus mehreren Gründen: Zum einen verbessert Vitamin C die Verfügbarkeit eines Botenstoffes, der für die Regulierung des Blutdrucks wichtig ist. Dieser Botenstoff, Stickstoffmonoxid, schützt zudem vor arteriosklerotischen Veränderungen und einer übermäßigen Blutgerinnung. Zum anderen ist Vitamin C für den Abbau von Cholesterin und langkettigen Fettsäuren erforderlich. Und hilft, die Gefäßinnenwand vor vorzeitiger Alterung, Schäden und Ablagerungen zu bewahren.

Abbildung: Ein Vitamin-C-Mangel fördert die Gefäß-Verkalkung. Daher ist Vitamin C ausschlaggebend für gesunde Gefäße: Vitamin C schützt vor oxidativem Stress, es erhöht die Verfügbarkeit des Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C ist wichtig für den Lipidstoffwechsel.

(Quelle: Pascorbin®-Broschüre, S. 48)

Weshalb kann oxidativer Stress einen Vitamin-C-Mangel verursachen?Vitamin C und oxidativer Stress sind über ein wichtiges Abwehrsystem des Körpers - das Antioxidans-System - wechselseitig miteinander verknüpft. Das bedeutet, dass sie sich sowohl gegenseitig verursachen, als auch verstärken können - ähnlich einem Teufelskreis.

In diesem System hat Vitamin C als wichtigstes Antioxidans die Aufgabe, den Körper vor den schädigenden Einflüssen freier Radikale zu bewahren.

Produziert der Körper in bestimmten Situationen vermehrt freie Radikale, reicht das im Körper vorhandene Vitamin C hierfür jedoch oft nicht aus. Die Folge: Das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Vitamin C verschiebt sich zugunsten der freien Radikale und oxidativer Stress entsteht. Bleibt dieser Zustand länger bestehen, kann es zu einem (klinischen) Vitamin-C-Mangel kommen. Mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Endothel.

Welche Ursachen hat oxidativer Stress?
Oxidativer Stress wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst. Viele davon resultieren aus den heutigen Lebensumständen und Verhaltensweisen. Oder stehen zumindest in engem Zusammenhang mit diesen. So kann beispielsweise schon der moderne Alltag mit seinem permanent hohen Stresslevel zu einer vermehrten Bildung freier Radikale - und damit zu oxidativem Stress - führen. Ebenso verhält es sich bei Adipositas1, Infekten oder chronischen Erkrankungen wie Allergien. Aber auch die Einnahme von Medikamenten, die Belastung mit Umweltgiften (z.B. Luftverschmutzung, Strahlenbelastung) oder Tabakrauch beeinflussen die Entstehung von oxidativem Stress.

Studien zeigen: Vitamin-C-Infusionen können die Durchblutung verbessern
Die positive Wirkung von Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen auf eine gestörte Funktion des Endothels wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen: So verbesserten sie die Durchblutung erheblich. Und konnten diese in einigen Fällen sogar nahezu wiederherstellen 2. Entscheidend für diesen Effekt war dabei immer eine sehr hohe Vitamin-C-Konzentration im Blut, die (fast) ausschließlich über Infusionen erzielt werden kann 3.

Außerdem helfen Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen, den mit einer gestörten Endothelfunktion und Arteriosklerose häufig einhergehenden (klinischen) Vitamin-C-Mangel auszugleichen. Denn ein solcher kann in der Regel nicht über die Ernährung oder ergänzende Präparate behoben werden.

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg/ml Injektionslösung. Zusammensetzung: 1 Ampulle (5 ml) enthält: Wirkstoff: Ascorbinsäure 750 mg. 1 Injektionsflasche (50 ml) enthält: Wirkstoff: Ascorbinsäure 7,5 g. Sonstige Bestandteile: Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke. Enthält Natriumhydrogencarbonat. Anwendungsgebiete: Zur Therapie von klinischen Vitamin-C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Gegenanzeigen: Oxalat-Urolithiasis und Eisenspeichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie). Bei Kindern unter 12 Jahren soll eine i.v.-Gabe von 5-7 mg Ascorbinsäure/kg KG pro Tag nicht überschritten werden. Im Rahmen der Therapie der Methämoglobinämie im Kindesalter sollte eine Menge von 100 mg Ascorbinsäure/kg KG täglich nicht überschritten werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll eine Menge von 100 bis 500 mg Ascorbinsäure täglich nicht überschritten werden. Konservierungsmittelfrei, nur zur einmaligen Entnahme und sofortigen Anwendung! Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen. Nebenwirkungen: Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atembeschwerden, allergische Hautreaktionen) beobachtet. In Einzelfällen können kurzfristig Kreislaufstörungen (z.B. Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen) auftreten. Bei akuten Infekten wurden in sehr seltenen Fällen Reaktionen wie Schüttelfrost und Temperaturanstieg beobachtet. Bitte beachten Sie bei allen invasiven Eingriffen die Hygienerichtlinien des Robert-Koch-Institutes. Stand der Information: Januar 2014.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de

Quellen:
1. Moreau, K. L., A. R. DePaulis, et al. (2007). "Oxidative stress contributes to chronic leg vasoconstriction in estrogen-defi cient postmenopausal women." J Appl Physiol 102(3): 890-895
2. Moreau, K. L., K. M. Gavin, et al. (2006). "Oxidative stress explains differences in large elastic artery compliance between sedentary and habitually exercising postmenopausal women." Menopause 13(6): 951-958, Jablonski, K. L., D. R. Seals, et al. (2007). "High-dose ascorbic acid infusion abolishes chronic vasoconstriction and restores resting leg blood fl ow in healthy older men." J Appl Physiol 103(5): 1715-1721
3. Chen, H., R. J. Karne, et al. (2006). "High-dose oral vitamin C partially replenishes vitamin levels in patients with Type 2 diabetes and low vitamin C levels but does not improve endothelial dysfunction or insulin resistance." Am J Physiol Heart Circ Physiol 290(1): H137-145