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Heilpflanze Schafgarbe (Achillea millefolium)

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Schon Achilles schätzte den „Gesundmacher“ als Wundkraut

Jeder kennt sie, doch nur wenige nutzen ihre Heilkräfte, aber: „Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach der Schafgarbe greifen.“ Pfarrer Kneipp

Neben Löwenzahn, Kamille und Ringelblume gehört die Schafgarbe zu den Heilpflanzen, die fast jeder kennt. Sie gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) und ist auf vielen Wiesen, Weiden und Wegrändern zu finden. Charakteristische Merkmale sind die zarten, filigran gefiederten Blätter (millefolium = Tausendblatt), aus denen man auch Wildgemüse und Salat zubereiten kann – vorausgesetzt der Standort eignet sich, ist also nicht belastet durch Auto-Abgase, Pestizide oder massiven (Hunde-)Dünger-Eintrag.

Nur Menschen mit extrem empfindlicher Haut oder einer Allergie gegen Korbblütler sollten vorsichtig beim Umgang mit der Pflanze sein.

Nomen est omen
Der lateinische Name „Achillea“ geht auf Achilles, den sagenhaften Helden des Trojanischen Krieges zurück. Aphrodite riet ihm, seine Verletzung an der Ferse (Achillessehne) mit dem Kraut zu behandeln.

Der deutsche Name Schafgarbe kommt daher, dass Schafe zwar die feinen Blättchen gern fressen, die Blütenstände aber stehen lassen, weshalb diese auf Schafweiden als auffällige Gebilde stehen bleiben. Garbe kommt vom althochdeutschen Garwe und bedeutet „Gesundmacher“

Die umgangssprachlichen Namen für die Schafgarbe lesen sich wie eine Liste der Anwendungsbereiche in der Volksmedizin bzw. der Personen, die am meisten von der blutstillenden und wundheilungsfördernden Kraft profitieren: Grundheil, Frauendank, Bauchweh-, Blutstill- Soldaten-, Wundkraut, Kraut der Zimmerleute.

Die Heilkräfte des „Gesundmachers“
Die Schafgarbe kommt in Form von Tee, Tinktur, Frischsaft, Wein, Kompresse und Badezusatz zur Anwendung. Sie gilt in der Volksmedizin als ausgleichend, was sie wohl gerade in der Frauenheilkunde und hier sowohl bei Regel- als auch Wechseljahresbeschwerden so beliebt macht.

Die enthaltenen Bitterstoffe erklären die allgemein aufbauende, appetit- und verdauungsanregende Wirkung. Auch eine entzündungshemmende, krampflösende und antibakterielle Wirkung ist nachgewiesen worden. Alte Kräuterbücher empfehlen Sitzbäder mit Schafgarbentinktur bei krampfartige Beschwerden im Unterbauch und entzündlichen Harnwegserkrankungen. Umschläge und Spülungen können bei Haut- und Schleimhaut-Erkrankungen auch wundheilend wirken.

Millefolium in der Homöopathie
In der Homöopathie ist die Bezeichnung Millefolium für die Schafgarbe verbreitet. Genutzt wird das frische blühende Kraut. Zum Einsatz kommt es hier überwiegend wegen seiner Wirkungen auf Blutungen und Blutgefäße.

Millefolium: Schafgarbe – die Blutstillende unterstützt bei:

  • Hämorrhoiden und Krampfadern
  • Blutungen und Verletzungen
  • starker Regelblutung

Pascoe Naturmedizin nutzt die Heilkräfte der Schafgarbe in verschiedenen homöopathischen Komplexmitteln – z.B. in Pascovenol® homöopathische Tropfen.

Lassen Sie sich zur Anwendung von Schafgarben-Tinkturen und Millefolium-haltigen Arzneimitteln von Ihrem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker beraten.

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Anwendungsgebiete:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Krampfaderleiden und Hämorrhoiden. Enthält 47 Vol.-% Alkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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