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Hallo mein Herz

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„Das Herz der Lebewesen ist der Grundstock ihres Lebens, der Fürst ihrer aller, der kleinen Welt Sonne, von der alles Leben abhängt, alle Frische und Kraft ausstrahlt.“ William Harvey

©iStockphoto.com

William Harvey (1578-1657) beschrieb als Erster den so genannten großen Blutkreislauf und die zentrale Rolle des Herzens als Pumpe. Harvey behauptete, dass "der Schlag des Herzens eine fortgesetzte Kreisbewegung des Blutes" bewirke. Was für die heutige Zeit völlig selbstverständlich ist, war anno 1616 in medizinischen Kreisen eine Sensation. So recht trauen wollte der neuen Theorie niemand.
Mithilfe eines brandneuen Instruments, dem Mikroskop, gelang es dem italienischen Naturforscher Marcello Malpighi (1628-1694) schließlich Harveys Theorie zu untermauern. Er konnte "Brücken" (Kapillaren) zwischen Venen und Arterien sichtbar machen und damit "den Kreis schließen".

In Deutschland sind Herzkreislauferkrankungen mit ca. 48% die häufigste Todesursache1. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet damit, dass Herzkreislauferkrankungen als Todesursache bis zum Jahr 2015 sogar weltweit an erster Stelle stehen werden. Schätzungen zufolge sterben jährlich 12 Millionen Menschen an kardiovaskulären Erkrankungen. Mehr als 50% dieser Todesfälle könnten durch vorbeugende Maßnahmen vermieden werden.

Ausgewogene Ernährung und Sport in geeigneter Form verbessert die Leistungsfähigkeit Ihrer Patienten und kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken.

Neben konventionellen Therapieansätzen eignen sich auch naturheilkundliche Therapieverfahren gut, um Herz-Kreislauferkrankungen zu unterstützen und die Gefäße zu erweitern. Ziel der naturheilkundlichen Behandlung ist, den Bluthochdruck zu regulieren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen langfristig positiv zu beeinflussen und gleichzeitig die Sterblichkeitsrate zu senken.

Cor-Mittel sind Herzmittel aus der Familie der Similiaplexe. Die Cor-Mittel sind nach biologisch-physiologischen Gesichtspunkten zusammengesetzte Komplex-Cardiaca. Sowohl die lymphatische als auch die hämatogene und die dyskratische Konstitution stehen hier im Mittelpunkt der Betrachtung, ebenso wie die sogenannte kardiogene Disposition.

Cor-Mittel entfalten eine spezifische Myokardstoffwechselwirkung, eine Steigerung der Koronardurchblutung, eine Verbesserung der myokardialen Sauerstoffutilisation, sowie eine Normalisierung der häufig bestehenden Reizleitungsstörungen.

Cor-Mittel werden je nach Indikation zur Regulierung hypotoner und hypertoner Kreislaufstörungen eingesetzt. Die Domäne der Cor-Mittel ist die leichte Herzinsuffizienz nach NYHA2 I und II. Eine Kombinierbarkeit mit modernen Therapiestrategien bzw. Pharmaka ist gut möglich und besonders bei sogenannten funktionellen Herzbeschwerden angezeigt.

Referenzen
1.Quelle: Statistisches Bundesamt
2. NYHA = "New York Heart Association", nach deren Empfehlung die Herzschwäche heutzutage international in vier Schweregrde eingeteilt wird (NYHA-Stadien I bis IV)