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Entzündungen der Harnwege: Lästig, schmerzhaft und weit verbreitet

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Wie man bei Harnwegsentzündungen eventuell vermeiden und naturheilkundlich begleiten kann

Es wird kälter und damit steigt auch die Gefahr von Harnwegsentzündungen: Zugluft, Warten in der Kälte, Sitzen auf kalten Bänken – all das kann die Entstehung von Entzündungen der Harnwege begünstigen. Diese machen sich bemerkbar durch Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang sowie stechende oder krampfartige Schmerzen im Unterbauch.

Harnwegsinfekte, die eventuell sogar zu einer Blasen- oder gar Nierenentzündung führen können, treten häufig auf. Frauen sind dabei rund 30-mal häufiger betroffen als Männer. Wenn ein leichter Harnwegsinfekt in eine starke Entzündung übergeht, spürt man das an Beschwerden wie Frösteln, Fieber, starken Schmerzen, eventuell Erbrechen. Eine ärztliche Abklärung ist in jedem Falle notwendig (auch bei leichten Beschwerden); eventuell müssen Antibiotika eingenommen werden.

Es gibt jedoch auch Formen, bei denen keine bakteriellen Erreger nachzuweisen sind, und manche Frauen leiden unter ständig wiederkehrenden Harnwegsinfekten oder der so genannten Reizblase, also einem häufigen Harndrang ohne einen Befund seitens des Arztes. In all diesen Fällen haben sich naturheilkundliche Begleitmaßnahmen sehr bewährt.

Allgemeine Maßnahmen bei Harnwegsinfekten:

  • Trinken Sie viel: sowohl vorbeugend als auch – und noch verstärkt – bei einem Harnwegsinfekt. Mit der Flüssigkeit können auch Erreger herausgespült werden.
  • Sorgen Sie für viel Wärme, z.B. durch Sitzbäder mit Zusatz von Ackerschachtelhalm (Apotheke!) oder indem Sie ein heißes Dinkel- oder Kirschkernkissen auflegen.  Auch ein guter Tipp: 10-minütige heiße Unterleibsdusche möglichst mehrmals am Tag, von oben nach unten, auch im Lendenwirbelbereich. Außerdem sollten Sie den Lendenbereich immer witterungsadäquat kleiden – lieber zu warm als zu kühl.
  • Wenn Ihre Harnwegsbeschwerden mit kalten Füßen einhergehen, sorgen Sie für warme Füße und gute Durchblutung: ansteigende Fußbäder, Wechselfußbäder, Sauna, Wassertreten.
  • Das homöopathische Arzneimittel Pascosabal® kann hilfreich bei der Behandlung von Entzündungen der Harnwege sein: Die Wirkstoffe aus Sägepalme, Belladonna, Koloquinte und der Baumartigen Hortensie unterstützen bei Entzündungen und somit auch bei den damit einhergehenden Schmerzen.

Sollten Sie dazu neigen, immer wieder unter Harnwegsinfekten zu leiden, beachten Sie auch folgende Hinweise:

  • Krankengymnastik: Auch gezieltes Beckenbodentraining und Blasentraining (Stärkung der Blasenmuskulatur) kann vorbeugend hilfreich sein – jedoch nicht bei akuter Blaseninfektion anwenden! Lassen Sie sich von einem erfahrenen Krankengymnasten anleiten!
  • Führen Sie ein Ernährungstagebuch, um den individuellen Einfluss der Nahrung auf Ihre Beschwerden zu erkennen und ungünstig wirkende Nahrungsmittel wegzulassen.
  • Stressreduktion bzw. bessere Stressbewältigung ist wichtig: Erlernen und praktizieren Sie Entspannungstechniken, denn ständig wiederkehrende Harnwegsinfekte können mit psychischer Belastung verbunden sein.
  • Körperhygiene: Beachten Sie die Waschrichtung im Intimbereich – von vorn nach hinten! Vermeiden Sie außerdem Parfümzusätze in Körperpflegemitteln im Intimbereich und bemühen Sie sich, innerhalb von 15 Minuten nach dem Geschlechtsverkehr Wasser zu lassen. Verhindern Sie feuchten Wärmestau im Intimbereich, indem Sie atmungsaktive Wäsche tragen.

Mehr zum Anwendungsgebiet „Niere, Blase, Prostata“ finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe der Pascoe-Hausapotheke auf den Seiten 72-79.

Pascosabal®
Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Entzündung der ableitenden Harnwege. Enthält 54 Vol.-% Alkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe.de, www.pascoe.de