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Mit Naturmedizin den Histaminspiegel senken - Vitamin-C-Infusion unterstützt

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Heuschnupfenpatienten kennen die unangenehmen Symptome, die Histamin auslöst nur allzu gut: rote, geschwollene und juckende Augen und Schleimhäute, häufig begleitet von Atemnot.

Die Arbeitsgruppe von Professor Dr. med. Martin Raithel an der Universitätsklinik Erlangen untersuchte kürzlich, ob Vitamin-C-Infusionen erhöhte Histaminspiegel senken können.

Histamin ist ein körpereigener Botenstoff, dessen Konzentration im Blut und Gewebe bei allergischen Reaktionen, Infektionen und Entzündungen ansteigt und der für viele unangenehme Symptome verantwortlich ist. Da diese Erkrankungen häufig mit einem Vitamin-C-Mangel einhergehen [1-3] untersuchten Dr. med. Alexander Hagel und Kollegen bei 89 Patienten mit Allergien und Infektionen, ob eine einmalige Infusion mit dem Arzneimittel PASCORBIN® den Histaminblutspiegel senken kann. Dazu bestimmten sie die Histaminblutspiegel vor und nach der Infusion von 7,5 g Vitamin C bei 19 Patienten mit Allergien und 70 Patienten mit Infekten.

Wie zu erwarten waren die Histaminspiegel im Mittel bei Patienten mit Allergien deutlich höher als bei Patienten mit Infektionen. Bei Allergikern konnten die Histaminspiegel durch die einmalige Infusion nahezu halbiert  werden (Abb.1).

Die Ausgangswerte bei Patienten mit Infekten waren deutlich niedriger, einige waren sogar im Normbereich, und wurden im Mittel um 23,3 % gesenkt.

Interessant ist die Beobachtung der Wissenschaftler, dass der Reduktionseffekt von Vitamin C mit der Ausgangskonzentration an Histamin zusammen hängt: Je höher die anfänglichen Histaminwerte waren, desto ausgeprägter war der Reduktionseffekt durch Vitamin C. Bei Patienten, deren Histaminwerte bereits vor Infusionsbeginn im Normbereich lagen, zeigten sich keine bedeutenden Veränderungen.

In dieser Studie wurde nur der Histaminspiegel, nicht aber die Symptome zu hoher Histaminwerte bestimmt bzw. abgefragt. Dennoch vermuten die Ärzte, dass der therapeutische Nutzen von Vitamin-C-Infusionen, der häufig bei Erkrankungen mit zu hohen Histaminspiegeln  beobachtet wird, eng mit der Histaminreduktion zusammenhängt.

Abb. 1:  Histaminspiegel im Blut vor (grün)  und nach (orange) einmaliger Infusion mit PASCORBIN® 7,5g bei Patienten mit Allergien (19 Patienten) und Infektionen (70 Patienten).

Publikation Hagel, A. F., Layritz C.M., et al. (2013). "Intravenous infusion of ascorbic acid decreases serum histamine concentrations in patients with allergic and non-allergic diseases." Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol.

1. Aderele, W.I., et al., Plasma vitamin C (ascorbic acid) levels in asthmatic children. Afr J Med Med Sci, 1985. 14(3-4): p. 115-20.
2. Unal, M., et al., Serum levels of antioxidant vitamins, copper, zinc and magnesium in children with chronic rhinosinusitis. J Trace Elem Med Biol, 2004. 18(2): p. 189-92.
3. Chen, J.Y., et al., Plasma vitamin C is lower in postherpetic neuralgia patients and administration of vitamin C reduces spontaneous pain but not brush-evoked pain. Clin J Pain, 2009. 25(7): p. 562-9.

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
Anwendungsgebiete:
zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat. Stand: Januar 2014
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de