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„Bei meinem Kind müssen die Polypen entfernt werden!“ Wirklich?

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Handelt es sich dabei tatsächlich um „Polypen“? Was haben Infektanfälligkeit und Schnarchen damit zu tun? Ein Fall fürs Messer? Was kann Lymphtherapie hier leisten?

Was sind Polypen?

Der Volksmund spricht von Polypen, wenn Kinder zu häufigen Infekten – oft mit Beteiligung der Ohren und Schwellungen im HNO-Bereich neigen, wenn die Nasenatmung erschwert ist und sie deshalb schnarchen, wenn Kiefer-Fehlstellungen wegen des ständig geöffneten Mundes zu befürchten sind. Die tatsächliche Ursache dafür ist aber meist die Schwellung der Rachenmandel.

Im Bereich der Eintrittspforte der meisten Keime, also im Nasen-Rachen-Bereich sind unsere Abwehrkräfte besonders konzentriert: Der so genannte lymphatische Rachenring bildet einen regelrechten Schutzwall gegen Krankheitserreger. Er wird aus den paarigen Gaumenmandeln, der Rachen- und Zungen-Mandel gebildet – allesamt Organe des Lymphsystems, die zum Immunsystem unseres Körpers gehören. Schwellungen der Rachen-Mandeln werden fälschlicherweise gelegentlich als Polypen bezeichnet, dabei sind sie nichts anderes als ein Zeichen höchster Aktivität dieser Abwehr-Organe!

Echte Nasen-Polypen (Polyposis nasi) dagegen treten im Erwachsenenalter auf. Es handelt sich um Wucherungen der Schleimhäute im Bereich der Nase und der Nasen-Nebenhöhlen. Oft sind sie die Folge von chronischer Sinusitis oder allergischem Schnupfen.

Rachenmandeln gehören zum Lymphsystem

Während der Kindheit entwickelt sich das Immunsystem langsam. Lymphatische Organe haben jetzt ihre Hauptaktivitätszeit. Das ist u.a. sichtbar an den vergleichsweise oft geschwollenen Lymphknoten, Mandeln und Schleimhäuten, denn sie alle gehören zum Lymph- und gleichzeitig zum Immunsystem.

Gerade die Rachenmandel, die im Vorschulalter noch vielen Kindern zu schaffen macht, bildet sich später von selbst zurück. Die operative Entfernung der Rachenmandel wird aus ärztlicher Sicht notwendig, wenn Hörstörungen und Kiefer-Fehlstellungen aufgrund der häufigen Entzündungen zu befürchten sind.

Lymphsystem unterstützen!

In Naturheilpraxen und von Lymphdrainage-Therapeuten wird immer wieder beobachtet, dass eine Unterstützung des Lymphsystems die Beschwerden lindern und gegebenenfalls sogar eine Operation überflüssig werden lassen kann.

Geeignet sind v.a. Lymphsalben (z.B. LymphdiaraL® sensitiv Salbe) in Kombination mit oralen Lymphmitteln, wie Lymphdiaral® Basistropfen SL und Lymphdiaral® Halstabletten. Im Wechsel mit Tonsillopas® Tropfen eingenommen, sind sie eine gute Option bei den Beschwerden, die die volkstümlichen „Polypen“ im Nasen-Rachen-Bereich verursachen.

Tipp: Beim sanften „Einstreicheln“ der Lymphdiaral® sensitiv Salbe N im Bereich der Halslymphknoten sollte die Lymphabflussrichtung beachtet werden: Lymphsalben immer sanft kreisend auftragen: hinterm Ohr beim beginnend, über die Lymphknoten am seitlichen Hals bis in die Schlüsselbein-Gegend.

Lymphdiaral® Basistropfen SL
Zusammensetzung:
10 g (=10,5 ml) enthalten: Wirkstoffe: Taraxacum Ø 0,80 g, Calendula Ø 0,45 g, Arsenicum album Dil. D8 0,1 g, Chelidonium Dil. D8 0,05 g, Echinacea Dil. D3 0,03 g, Phytolacca Dil. D2 0,05 g, Hydrastis Ø 0,1 g, Lycopodium Dil. D2 0,1 g, Sanguinaria Dil. D8 0,01 g. Sonstige Bestandteile: Ethanol 86 % (m/m), gereinigtes Wasser. Enthält 39 Vol.-% Alkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung von Infekten der oberen Atemwege, insbesondere mit Beteiligung des lokalen Lymphsystems. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder gegen Korbblütler oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: In sehr seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen z. B. Hautausschlag, Hautrötung, Nesselsucht (Urticaria) und Juckreiz auftreten. Erstverschlimmerung prinzipiell möglich.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de

Lymphdiaral® Halstabletten
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält: Wirkstoffe: Scrophularia nodosa Ø 100 mg, Echinacea Trit. D3 100 mg, Mercurius bijodatus Trit. D12 100 mg. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Calciumbehenat. Enthält Lactose. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Neigung zu Infekten im Hals-Nasen-Rachenbereich mit Beteiligung des lokalen Lymphsystems. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, gegen Korbblütler oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Schilddrüsenerkrankungen. Aus grundsätzlichen Erwägungen nicht anwenden bei progredienten Systemerkrankungen wie TB, Leukämie, leukämieähnlichen Erkrankungen, Kollagenosen, MS, Autoimmunerkrankungen, AIDS-Erkrankung, HIV-Infektion und anderen chron. Viruserkrankungen. Nebenwirkungen: Speichelfluss und gelegentlich allergische Reaktionen möglich (Mercurius bijodatus). In Einzelfällen können bei Arzneimitteln mit Sonnenhut Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Es wurden Hautausschlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellungen, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall beobachtet. Erstverschlimmerungen prinzipiell möglich.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de

Lymphdiaral® sensitiv Salbe N
Zusammensetzung
: 10 g enthalten: Wirkstoffe: Conium Dil. D2 0,4 g, Calendula Ø 0,2 g, Mercurius bijodatus Trit. D5 0,01 g, Stibium sulfuratum nigrum Trit. D2 0,01 g. Sonstige Bestandteile: Gereinigtes Wasser, emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A), Ethanol 86 % (m/m), [(Z)-Octadec-9-en-1yl] oleat, Sorbitol-Lösung 70%. Enthält Cetylstearylalkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung des lokalen Lymphsystems bei Infekten des Hals-Nasen-Rachenraumes. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder gegen Korbblütler oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Sehr selten können juckende Hautausschläge auftreten, die nach Absetzen der Salbe abklingen. Erstverschlimmerung prinzipiell möglich.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de

Tonsillopas®
Mischung. Zusammensetzung: 10 g (= 10,3 ml) enthalten: Wirkstoffe: Baptisia (HAB 34) Dil. D1 (HAB, V. 3a) 1 g, Mercurius cyanatus Dil. D8 4 g, Ammonium bromatum Dil. D4 1 g, Kalium bichromicum Dil. D4 1 g, Kalium chloratum Dil. D2 1 g, Apisinum Dil. D6 2 g. Bestandteile 2-6 gemeinsam potenziert über die letzte Stufe. Enthält 25 Vol.-% Alkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Entzündungen des Rachenraumes. Gegenanzeigen: Alkoholkranke, Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, gegen Bienengift, Brom und Chrom oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: In Einzelfällen verstärkter Speichelfluss wegen Mercurius sowie in Einzelfällen Hautreaktionen möglich. Erstverschlimmerungen prinzipiell möglich.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de