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Anti-Aging und die Bedeutung von oxidativem Stress und Vitamin C

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Vitamin C ist für den menschlichen Organismus ein essentieller Mikronährstoff. Es spielt bei vielen Stoffwechselprozessen als Antioxidans, also als „Fänger“ freier Radikale, eine besondere Rolle. Auch im Alterungsprozess der Haut. Finden Sie hier im aktuellen Pascorbin® Presse-Update Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Anti-Aging und Vitamin C.

Was passiert beim Alterungsprozess der Haut?
Der Alterungsprozess der Haut wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dabei spielt u.a. die Zellschädigung durch Freie Radikale, die innerhalb der Zellen gebildet werden, eine große Rolle. Freie Radikale können Zellen schädigen oder zerstören, wenn sie nicht neutralisiert werden. Ein Vorgang, der auch während des Alterungsprozesses der Haut stattfindet: Freie Radikale zerstören insbesondere die empfindlichen Lipide der Zelle (und der Zellmembran), was schließlich zum Zelltod, damit zu Gewebeschädigung und allgemein gesagt zu „Alterung“ führen kann. Gleichzeitig verliert das Gewebe beim „Altern” an Elastizität und Geschmeidigkeit und trocknet aus. Konkret bedeutet dies, dass sich die Bindegewebsstruktur verändert und die Haut dünner wird – als Folge kommt es zu einer vermehrten Faltenbildung.

Warum begünstigt oxidativer Stress den Alterungsprozess?
Als oxidativen Stress bezeichnet man den Zustand, wenn im Körper ein Übermaß an freien Radikalen vorkommt. Ein solcher Zustand kann beispielsweise unter dauerhaftem Alltagsstress oder bei einer Infektion und Entzündungen entstehen. In diesem Fall reicht das im Körper vorhandene bzw. mit der Nahrung aufgenommene Vitamin C nicht mehr wie sonst aus, um die freien Radikale, und damit ihre schädigende Wirkung – z.B. auf die Hautzellen – zu neutralisieren.

Wie entsteht oxidativer Stress?
Freie Radikale entstehen u.a. bei körpereigenen Stoffwechselvorgängen wie der Atmung, bei Aktivitäten der Immunabwehr oder unter erhöhter körperlicher bzw. geistiger Belastung. Doch auch externe Faktoren wie Zigarettenrauch, Strahlenbelastung (z.B. UV-Strahlung) oder die Einnahme von Medikamenten tragen zu ihrer Entstehung bei. Werden freie Radikale nicht neutralisiert, führt dieses „Zuviel” an aggressiven Teilchen zu Zellschäden – ein Zustand bekannt als  oxidativer Stress. Bleibt dieser über einen längeren Zeitraum bestehen, kann es zu einem klinischen Vitamin-C-Mangelzustand kommen.

Welche Bedeutung hat Vitamin C für die Haut?
Vitamin C trägt wesentlich dazu bei, die Spannkraft und das jugendliche Aussehen der Haut zu erhalten. Das liegt an zwei Dingen: Seiner Funktion als Antioxidans, in der es freie Radikale neutralisiert und dadurch die Haut und das Bindegewebe schützt. Und an seiner Beteiligung an vielen Prozessen der Hautbildung und -regeneration. So ist Vitamin C wichtig für die Synthese des Kollagens, einer wesentlichen Grundsubstanz in Haut, Knochen, Knorpel und Sehnen sowie Blutgefäßen und Zähnen.1 Ein Vitamin-C-Mangel, das belegen Studien, führt dagegen zur Abnahme der Kollagenbildung um 50 %2und verschlechtert die Durchblutung und damit die Versorgung der Haut mit Nährstoffen3.

Wann kann eine Vitamin-C-Hochdosis Infusion sinnvoll sein?
Liegt ein klinischer Vitamin-C-Mangelzustand vor, reicht die alleinige Erhöhung der Vitamin-C-Zufuhr über die Nahrung oder Vitamin-C-Präparate wie Brausetabletten häufig nicht mehr aus. Das liegt daran, dass die Aufnahme von Vitamin C aus dem Darm ins Blut an sogenannte Transporter gebunden ist. Deren Zahl ist jedoch begrenzt, so dass nur ein Teil des oral zugeführten Vitamin C aufgenommen werden kann. Der überschüssige Teil wird ungenutzt ausgeschieden. Hier kann der Einsatz von Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen sinnvoll sein. Sie helfen, den Mangelzustand zu beheben, da das Vitamin C durch die Infusion direkt ins Blut gelangt und somit sofort verfügbar ist.

Quellen:
1 Institute of Medicine (2000). Dietary Reference Intakes Vitamin C, Vitamin E, Selenium and Carotinoides.National Academy Press, Washington.
2 Tuero, B.B., (2000). “Funciones de la vitamina c en el metabolismo del colageno.” RevCubanaAliment-Nutr, 14(1): p. 46-54.
3 Frikke-Schmidt H. and Lykkesfeldt, J. (2009). Role of marginal vitamin C deficiency in atherogenesis: in vivo models and clinical studies. Basic Clin Pharmacol Toxicol 104(6): 419-433

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg/ml Injektionslösung. Zusammensetzung: 1 Ampulle (5 ml) enthält: Wirkstoff: Ascorbinsäure 750 mg. 1 Injektionsflasche (50 ml) enthält: Wirkstoff: Ascorbinsäure 7,5 g. Sonstige Bestandteile: Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke. Enthält Natriumhydrogencarbonat. Anwendungsgebiete: Zur Therapie von klinischen Vitamin-C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Gegenanzeigen: Oxalat-Urolithiasis und Eisenspeichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie). Bei Kindern unter 12 Jahren soll eine i.v.-Gabe von 5-7 mg Ascorbinsäure/kg KG pro Tag nicht überschritten werden. Im Rahmen der Therapie der Methämoglobinämie im Kindesalter sollte eine Menge von 100 mg Ascorbinsäure/kg KG täglich nicht überschritten werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll eine Menge von 100 bis 500 mg Ascorbinsäure täglich nicht überschritten werden. Konservierungsmittelfrei, nur zur einmaligen Entnahme und sofortigen Anwendung! Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen. Nebenwirkungen: Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atembeschwerden, allergische Hautreaktionen) beobachtet. In Einzelfällen können kurzfristig Kreislaufstörungen (z.B. Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen) auftreten. Bei akuten Infekten wurden in sehr seltenen Fällen Reaktionen wie Schüttelfrost und Temperaturanstieg beobachtet. Bitte beachten Sie bei allen invasiven Eingriffen die Hygienerichtlinien des Robert-Koch-Institutes. Stand der Information: Januar 2014. 

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de.