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Amber: Wertvoller Duftstoff? Interessantes Heilmittel? Stinkende Ausscheidung? … oder einfach Bernstein?

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Alles ist richtig! Um die Verwirrung komplett zu machen: auch die beiden Bezeichnungen – Amber und Ambra.

Amber oder Ambra?
„Anbar“ ist die arabische Bezeichnung für Bernstein. Daraus leitete sich das Ambra oder Amber ab, welches im Lateinischen, Englischen und Altdeutschen diesen beliebten Schmuckstein aus fossilem Harz bezeichnet.  

Genau genommen ist Amber oder Ambra aber die Bezeichnung für eine wachsartige Substanz aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen. Aber wer will schon wissen, dass einer der kostbarsten Duftstoffe einen solchen Ursprung hat?

In Herman Melvilles Moby Dick heißt es:
„Wer würde wohl denken, dass die feinsten Damen und Herren sich an einem Wohlgeruch laben, den man aus den ruhmlosen Gedärmen eines kranken Pottwals holt! Und doch ist es so. Der graue Amber wird von manchen für die Ursache, von anderen für die Folge mangelhafter Verdauung gehalten, an der Wale mitunter leiden. Wie eine solche Dyspepsie zu kurieren wäre, lässt sich schwer sagen; es sei denn, man gibt dem Patienten drei, vier Bootsladungen Rhabarberpillen ein und verzieht sich dann schleunigst aus der Schusslinie (…). Ich behaupte: Wenn der Pottwal seine Schwanzflosse hochschleudert, verströmt er ebenso viel Wohlgeruch wie eine moschusparfümierte Dame, die in einem warmen Salon ihre Röcke rascheln lässt.“

Amber: ein wertvolles Naturprodukt
Amber ist seit dem Mittelalter ein beliebter und wertvoller Duftstoff. Ein Pfund dieser Substanz, die sowohl als Parfüm verwendet, als auch kostbaren Speisen zugegeben wurde, war im 16. Jhd. soviel wert wie 3 Sklaven.

Ursprünglich ist der Amber aber eine wachsartige, stinkende Substanz, die Pottwale durch Erbrechen oder Kotsteine ins Meer geben. Erst im Laufe von Jahrzehnten wird daraus durch intensiven Kontakt mit Luft, Licht und Salzwasser ein fester Klumpen, der auf dem Meer treibt und einen angenehmen Duft entwickelt.
Solch einen mehrere Kilo schweren Klumpen im Strandgut zu finden, würde sich theoretisch lohnen: der Wert läge im 5-stelligen Euro-Bereich. Heute ist es aber möglich, die Substanz synthetisch herzustellen.

Amber in der Naturmedizin
Seit dem Mittelalter wurde Ambra auch arzneilich verwendet - v.a. als Aphrodisiakum und bei psychischen Beschwerden und Herzerkrankungen. Heute kommt Ambra nur noch in homöopathischer Form zum Einsatz.

Ambra: Grauer Amber – der Empfindsame
unterstützt bei:

  • nervöser Erschöpfung
  • Schwindelanfällen
  • nervöser Übererregbarkeit 

Pascoe Naturmedizin nutzt die Heilkräfte von Ambra u.a. in den Arzneimitteln

 

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PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de

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Homöopathisches Arzneimittel. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Schwindelgefühle unterschiedlicher Ursache. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Enthält 23 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de