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„Abziehen“: Was sich harmlos anhört, kann die Seele hart treffen

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Aktuelle Studie belegt Langzeitfolgen von Mobbing in der Schule

„Abziehen“: Dieser aus der Jugendsprache stammende, verharmlosende Begriff wird seit Anfang der 90er Jahre für Straftaten wie Raub oder räuberische Erpressung verwendet. Markenkleidung, Handys oder andere Wertsachen werden dabei durch das Androhen von Gewalt erbeutet. Täter und Opfer sind gleichermaßen Kinder oder  Jugendliche. Diese Delikte bilden allerdings nur die Spitze des Mobbing-Eisbergs, mit dem viele Betroffene jeden Tag in der Schule zu kämpfen haben: Hänseleien, Drohungen, Beleidigungen oder auch Ausgrenzung sind Schulalltag geworden.

Jeder dritte leidet unter Mobbing-Aktionen

Dass die Auswirkungen auch noch Jahre später spürbar sind, hat vor kurzem eine britische Studie mit mehr als 10.000 Kindern herausgefunden. Über Jahre hinweg wurden die Kinder und Jugendlichen regelmäßig befragt. Im Alter von 13 Jahren berichtete dabei jeder 3. Befragte von Hänseleien betroffen zu sein, jeder vierte wurde schon einmal von Mitschülern bestohlen. 2

Die Folgen reichen bis weit ins Erwachsenenalter

Mit 18 Jahren berichteten die mittlerweile jungen Erwachsenen erneut über ihren Gemütszustand: die Mobbing-Opfer im Alter von 13 Jahren hatten demnach ein fast dreifach erhöhtes Risiko, später an Depressionen zu erkranken als andere Kinder. Das Problem ist dabei sehr komplex: Die Betroffenen trauen sich oft nicht, über ihre Erlebnisse zu sprechen, Lehrer sehen bewusst weg oder fühlen sich ohnmächtig, Eltern bekommen die Sorgen ihrer Kinder erst zu spät mit und wissen nicht, wie sie helfend eingreifen können.

Enthemmt durchs Internet: Cyber-Mobbing

Auch Klischees spielen eine Rolle: Bei Mobbing-Opfern handelt es sich nicht ausschließlich um klassische „Außenseitertypen“. Häufig werden jedoch auch beliebte Schüler aufgrund von Statusrivalitäten zu Opfern. Hier spielt das sogenannte „Cyber-Mobbing“ auf sozialen Plattformen wie Facebook eine gewichtige Rolle. 3 Durch die Anonymität des Internets sinkt die Hemmschwelle, andere auszulachen, zu beleidigen oder üble Gerüchte zu verbreiten. Die Täter wähnen sich dabei in Sicherheit: Sie sind anonym, müssen dem Opfer und seinem Leid nicht persönlich ins Gesicht blicken. Zudem erfolgt keinerlei soziale Kontrolle in Form von drohender Strafe. Man spricht deshalb  auch vom „Online-Enthemmungseffekt“.

So kann man Mobbingopfer helfen

Schule und Elternhaus sollten eine Umgebung schaffen, die aufmerksam ist für die Belange der Kinder und ihnen die Möglichkeit gibt, Mobbing offen anzusprechen. Schüler, Lehrer und Eltern können so gemeinsame Strategien für den Umgang mit Mobbing entwickeln und versuchen, es bereits im Vorfeld zu verhindern. Bei bestehendem Mobbing ist es wichtig für das Kind, das Gefühl zu haben, nicht allein zu sein, sondern einen starken Beistand zu haben.

Auch die angeschlagene Seele braucht Unterstützung

Auch pflanzliche Arzneimittel können auf vielfältige Art unterstützen: Viele Kinder schlafen so entspannter, können sich deshalb auch tagsüber besser konzentrieren oder kommen endlich aus dem dauerhaften Stimmungstief wieder heraus.

Sicherer auftreten mit Passionsblume

Die entspannende Kraft der Passionsblume kann Jugendliche ab 12 Jahren dabei unterstützen, zu Ausgeglichenheit und ihrer inneren Stärke zurückzufinden, denn gerade das beschädigte Selbstbewusstsein muss wieder aufpoliert werden, um neue Kraftreserven anzulegen.

Raus aus dem Stimmungstief mit 3 bewährten Arzneipflanzen

Für Betroffene ab 18 Jahren hat sich bei depressiven Verstimmungen Neurapas® balance bewährt: Die Dreifachkombination wirkt beruhigend (Baldrian), entspannend (Passionsblume) und stimmungsaufhellend (Johanniskraut) und kann ein erster Schritt sein, den Weg aus den depressiven Verstimmungen zu finden.

 

1. Neuer Wortschatz. Neologismen der 90er Jahre im Deutschen (Schriften Des Instituts Für Deutsche Sprache). D. Herberg, M. Kinne, D. Steffens, de Gruyter, 2004.

2. "Peer victimisation during adolescence and its impact on depression in early adulthood: prospective cohort study in the United Kingdom", L. Bowes et al., British Medical Journal, 2015.

3. „Casualties of Social Combat: School Networks of Peer Victimization“, Robert Faris und Diane Felmlee, American Journals of Sociology, 79 (2), 2014.

 

NEURAPAS® balance
Filmtabletten. Wirkstoffe: Johanniskraut-Trockenextrakt, Baldrianwurzel-Trockenextrakt, Passionsblumenkraut-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Leichte vorübergehende depressive Störungen mit nervöser Unruhe. Enthält Glucose und Lactose. Stand: Juni 2014
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)dewww.pascoe.de

 

PASCOFLAIR®
Pflanzliches Arzneimittel
Überzogene Tabletten. Wirkstoff: Passionsblumenkraut-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Bei nervösen Unruhezuständen. Enthält Sucrose und Glucose. Stand: September 2014
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de