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Wermut (Artemisia absinthium): Ein Wermutstropfen für die Gesundheit?

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Den bitteren Beifuß positiv nutzen

Der Wermut ist aufgrund seines hohen Gehaltes an Bitterstoffen auch als „Bitterer Beifuß“ bekannt und hat es sogar zu einer typisch deutschen Redewendung gebracht: Der Wermutstropfen an einer Sache bezeichnet etwas, was einen bitteren Beigeschmack hat.

Als Arzneipflanze hat Wermut eine ausgesprochen lange Tradition: Schon im berühmten "Papyrus Ebers", der wohl bekanntesten medizinischen Schrift aus dem alten Ägypten, wurde die Pflanze als Heilkraut erwähnt. In Europa kommt Wermut zwar überall gelegentlich vor, so auch in Deutschland. Größere Wildvorkommen kennt man aber besonders aus dem schweizerischen Wallis.

Wermut ist für alles gut

Genau genommen heißt dieser ursprünglich bergische Spruch ja: „Wermot ist för alles got”. Er deutet darauf hin, dass das Wermutkraut seit Jahrtausenden eine große Bedeutung sowohl als Arznei- als auch als Genussmittel hat. Die Heilige Hildegard von Bingen lobte ihn als „wichtigsten Meister gegen alle Erschöpfungen“.

Aber auch die Ungenießbarkeit der Pflanze in hoher Dosierung war wohl schon früh bekannt und kommt im Namen absinthum zum Ausdruck. Das kann abgeleitet werden vom apsinthos für unerfreulich oder auch von apinthos für untrinkbar.

Wermut tut dem Magen gut 

Schon Paracelsus kannte die wohltuende Wirkung der Pflanze auf den Magen-Darm-Trakt, wusste aber auch, dass das eher den vollen Magen betrifft, also zum Beispiel Blähungen nach dem Essen. Auf leeren Magen reizt Wermutkraut dagegen unter Umständen sogar. Grund dafür ist der hohe Gehalt an Bitterstoffen, die die Bildung von Verdauungssäften anregen. Diese wiederum sind auch der Grund dafür, dass Weidevieh den Wermut meidet – was wiederum auch Paracelsus bereits bekannt war: „Alle Kräuter, die die Kühe meiden, haben eine große Kraft!“

Wermut bei Pascoe

Phytotherapeutisch, also pflanzenheilkundlich, nutzen wir bei Pascoe Naturmedizin den Wermut in unserem Arzneimittel Pascopankreat®. Hier wirkt er verdauungsfördernd und krampflösend, regt den Gallefluss an und unterstützt bei Verdauungsstörungen.

Pascopankreat® dient der Verbesserung der Verdauungsfunktion, wenn die Bauchspeicheldrüse („Pankreas“) unzureichend arbeitet und u.a. zu wenig Enzyme produziert. Mit Pascopankreat® erhält die Verdauungsdrüse dabei doppelte Unterstützung – pflanzlich durch Wermutkraut und Condurango-Rinde sowie enzymatisch durch die Gabe von Pankreasenzymen. Das natürliche Arzneimittel ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Pascopankreat® Tabletten
Wirkstoffe: Gelbe Filmtablette: Wermutkrauttrockenextrakt, Condurangorinde-Trockenextrakt. Rote Filmtablette: Pankreas-Pulver. Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Enthält u.a. Glucose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen

Unsere Texte und Broschüren werden überwiegend von Pascoe-Mitarbeitern erstellt. Sie werden fachlich und wissenschaftlich von hausinternen Experten - Pharmazeuten, (Human)-Biologen und Ernährungswissenschaftlern - inhaltlich und rechtlich geprüft. Sollten Sie Fragen zu den Textinhalten oder unseren Produkten an unsere wissenschaftlichen Ansprechpartner haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an info@pascoe.de.

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