Von Thomas Kammler

Wie kann ich die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion unterstützen?

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Was die Leber für unsere Gesundheit bedeutet und wie man sie unterstützen kann

Mariendistel für die Leber

Interessanterweise ist oft die Rede davon, „die Leber zu entgiften“. Auch in Internet-Suchmaschinen findet sich „Wie kann ich meine Leber entgiften?“ als eine häufig gestellte Frage. In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: Nicht wir entgiften die Leber, sondern die Leber entgiftet uns. Sie wird das ganze Jahr über mit zahlreichen Giftstoffen und Chemikalien konfrontiert. Dazu gehören nicht nur das Lebergift Alkohol, sondern auch übermäßiger Fruchtzucker aus Säften und verarbeiteten Lebensmitteln. Chemikalien gelangen über Kosmetik, Deos, Sonnencreme oder Parfums in unseren Körper und müssen von der Leber entgiftet werden. Erschwert wird ihr die Arbeit durch zu wenig Bewegung und reichhaltiges Essen, wie es in den Herbst-Winter-Monaten der Fall ist. Unterstützung in ihrer Entgiftungs- und Stoffwechselarbeit kann die Leber also sehr oft gebrauchen.

Die entgiftende Funktion der Leber kann nicht nur Auswirkungen auf unseren Körper, sondern auch auf die Psyche haben – ein Fakt, der sich in geflügelten Worten wie „Welche Laus ist Dir denn über die Leber gelaufen?“ ausdrückt.

Faktencheck Leber: Wo ist die Leber im Körper?

1,5 bis 2 Kilo wiegt unsere Stoffwechselzentrale und liegt im rechten Oberbauch, unterhalb des Zwerchfells. Die Leber ist immens wichtig für die Steuerung des Glukose-, Fett- und Eiweißstoffwechsels, sie bildet unsere Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale.

Was belastet die Leber?

In unserem Leben sind wir nahezu ständig von allen möglichen Chemikalien umgeben, die über die Leber abgebaut werden müssen und insbesondere im Übermaß die Leber belasten können:

  • Kosmetik (Deo, Haarspray, Schminke, Duschgel, Shampoo, Cremes uvm.)
  • Farben und Lacke (Tapeten, Möbel, Textilien, …)
  • Rückstände von Düngern, Pestiziden (Pflanzenschutzmittel) und Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) in der Nahrung
  • Zigarettenrauch, Shisha, …
  • Umweltgifte wie Autoabgase
  • Alkohol
  • viel Fruchtzucker (Fructose)
  • Medikamente
  • und vieles mehr…

Was passiert, wenn die Leber geschädigt ist?

Werden wegen Leberfunktionsstörungen giftige Stoffwechselprodukte unzureichend ausgeschieden, beeinträchtigen sie auch den Hirnstoffwechsel und die dortigen Signalstoffe. 

Woran merke ich, dass die Leber stark belastet oder überlastet ist?

Spürbar wird das beispielsweise als Müdigkeit, Antriebsschwäche, Reizbarkeit, Verlängerung der Reaktionszeit oder durch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.

Über Leber und Laune

Schon in der Antike wurde die Leber als Sitz der Seele und des Wohlbefindens angesehen. Dass Leber und Stimmung eng zusammenhängen, hat die Erfahrungsheilkunde schon lange erkannt: Psychische Probleme werden deshalb auch mit leberwirksamen Mitteln und Therapieformen behandelt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) steht die Leber auch für das Gleichgewicht aus Spannung und Entspannung. Ist dieses Gleichgewicht gestört, etwa durch zu viel Stress, reagiert der Körper mit Niedergeschlagenheit oder Zorn.

Wie kann ich mit Naturmedizin die Leber unterstützen?

Mit naturheilkundlichen Methoden kann man hervorragend das zentrale Stoffwechselorgan Leber stärken und auf diesem Wege positiv auf die allgemeine und psychische Lebenskraft einwirken. Ein bewährtes Leberschutzmittel ist die Mariendistel, enthalten im pflanzlichen Arzneimittel Hepar-Pasc® - rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Es ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Gifte verursachte) Leberschäden.
 

Hepar-Pasc®

Filmtabletten. Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt.  Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

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