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Weltenbummler Milchsäurebakterien: Von Berliner Bier, koreanischem Kimchi und bulgarischem Joghurt

2023: 0

Spannende Geschichten rund um die gesunden Bakterien

Milchsäurebakterien, auch Lactobacillen genannt, sind weit verbreitet. Als wichtige Vertreter der menschlichen Darmflora sind sie in der Darmschleimhaut beheimatet, außerdem findet man die unterschiedlichsten Arten beispielsweise in Hautpflegeprodukten und natürlich in gesunden Lebensmitteln. Prominente Vertreter in puncto Ernährung sind hier Sauerkraut, Sauerteig oder auch Käse. Dabei kommen ganz unterschiedliche Bakterienarten zum Einsatz: Lactobacillus sanfranciscencis und Lactobacillus plantarum beispielsweise sind an der Entstehung von Sauerteig beteiligt und Lactobacillus helveticus findet Anwendung in der Käseherstellung.

Bulgarischer Joghurt

Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus verwendet man beispielsweise in der Gewinnung von Joghurt. Bei diesem Kleinstlebewesen ist der Name wieder Programm: das stäbchenförmige Bakterium wurde erstmals in bulgarischem Joghurt entdeckt.

Der in der Milch vorhandene Milchzucker („Laktose“) wird von den Bakterien in Milchsäure umgebaut – diesen Prozess nennt man auch Milchsäuregärung. In Verbindung mit Milchsäurebakterien der Art Streptococcus salivarius subsp. thermophilus wird der Lactobacillus bulgaricus häufig als natürliche Starterkultur für Joghurt verwendet. „Starterkultur“ bedeutet hier, dass der Mikroorganismus den Umwandlungsprozess des Lebensmittels, hier der Milch, anstößt.

Koreanischer Kimchi

In Südkorea gehört Kimchi praktisch zu jedem Essen. Bei Kimchi handelt es sich um fermentiertes Gemüse wie Chinakohl, Rettich oder Gurken. Auch hier spielt die Milchsäuregärung die entscheidende Rolle und wandelt das Gemüse in ähnlicher Art um, wie es bei uns mit Weißkohl gehandhabt wird, wenn dieser mithilfe von Milchsäurebakterien zu Sauerkraut fermentiert. Durch die Milchsäuregährung wird das Gemüse haltbar für die Wintermonate gemacht und erhält durch die entstandene Milchsäure seinen sauren Geschmack.

Berliner Weiße

Aber nicht nur bei Gemüse oder Milchprodukten haben Milchsäurebakterien ihre Hände im Spiel. Auch die beliebte Berliner Weiße erhält ihren leicht säuerlichen Geschmack und ihre lange Haltbarkeit aufgrund von Milchsäurebakterien: Traditionell beginnt die Herstellung des Berliner Weißbiers mit einer Mischgärung mittels obergäriger Bierhefe und dem Zusatz von Milchsäurebakterien. Die Varianten „mit Schuss“, also dem Zusatz von Aromen wie Waldmeister oder Himbeere gibt es übrigens erst seit dem 19. Jahrhundert, wohingegen die Berliner Weiße pur schon rund 400 Jahre existiert.

Milchsäurebakterien bei Pascoe

9 lebendige, vermehrungsfähige Milchsäurebakterienkulturen sind die Inhaltsstoffe von Pascoflorin®, gemeinsam mit Inulin und Biotin („Vitamin H“), zur Aufrechterhaltung einer normalen, gesunden Darmschleimhaut. Es handelt sich im Einzelnen um: Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei, Lactobacillus fermentum, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus reuteri, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Streptococcus thermophilus und Enterococcus faecium. Damit die Bakterien auch unbeschadet im Darm ankommen, schützt sie eine magensaftresistente Kapsel vor der Inaktivierung durch Magensäure.

Wichtiger Hinweis, wenn Sie eine Antibiotika-Behandlung durchführen: Sollten Sie zeitgleich Antibiotika einnehmen, halten Sie 2 Stunden Abstand zwischen der Einnahme von Pascoflorin und den Antibiotika.

Alles was man sonst noch zu Pascoflorin® wissen sollte, finden Sie im Infoflyer „Ihr Darm in guten Händen“.