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Was hat der Weihnachtsstern mit einem Schnupfenmittel zu tun?

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Weihnachtssterne schmücken unsere Wohnzimmer in der Vorweihnachtszeit, aber spielen sie auch als Heilpflanzen eine Rolle?

Die Antwort ist ein klares NEIN. Aber der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und unter den Euphorbien gibt es einige, die auch arzneilich genutzt werden.

Der Weihnachtsstern

Er trägt den wissenschaftlichen Namen Euphorbia pulcherrima – das bedeutet: die „Schönste der Euphorbien“. Ursprünglich beheimatet ist er in den tropischen Laubwäldern Mexikos, Mittel- und Südamerikas. In Amerika ist der Weihnachtsstern als Poinsettie bekannt, benannt nach dem US-amerikanischer Botschafter in Mexiko Joel Poinsett, der die Pflanze 1828 in seine Heimat in South Carolina brachte. Von dort wurde sie weltweit verbreitet und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts als „Weihnachtsblume“ etabliert. Seit den 1950er Jahren halten Weihnachtssterne auch den erschwerten Bedingungen geheizter Räume stand – dank erfolgreicher Züchtungen.


Wolfsmilchgewächse

Charakteristisch für die Pflanzenfamilie ist ihre Vielgestaltigkeit. Viele, aber längst nicht alle Wolfsmilcharten enthalten den namensgebenden Milchsaft, der aus den Stängeln austritt. Auch die ungewöhnliche Blütenform, die gerade den Weihnachtsstern, aber auch andere Euphorbien kennzeichnet ist nicht für alle Wolfsmilchgewächse typisch: Die Laubblätter am Triebende färben sich intensiv und bilden „Scheinblüten“, um so die völlig unscheinbaren Blüten auffallend in Szene zu setzen. Berühmte Vertreter der Wolfsmilchgewächse sind Kautschukbaum, Wunderbaum (Ricinus) und Manihot (Maniok, Yuka). Den Milchsaft des Kautschukbaumes nutzt man intensiv – er wird auch als Latex bezeichnet und ist die Quelle des Naturkautschuks. In vielen Fällen ist der Milchsaft der Wolfsmilchgewächse giftig oder zumindest leicht reizend, er wird aber auch seit Jahrtausenden in der Volksmedizin eingesetzt – u. a. bei Warzen, aber auch als abführendes oder diätisches Mittel.

Euphorbium in der Homöopathie

Als Euphorbium wird in der Homöopathie der Euphorbium-Gummi, also der an der Luft getrocknete Milchsaft der Art Euphorbia resinifera, bezeichnet. Diese Wolfsmilchart kommt in Nordafrika vor und wurde hier in der Volksmedizin als Abführ- und (Haut-)Reizmittel, bei Regelstörungen, Warzen und Geschwüren verwendet. In der Homöopathie kommt Euphorbium v.a. bei Entzündungen der Atemwege zum Einsatz. Pascoe Naturmedizin verwendet Euphorbium in Urtinktur in Sinupas®, einem homöopathischen Komplexmittel, was sicherlich auch in der Weihnachtszeit vielen Schnupfen-Nasen mit Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung Erleichterung bringen kann.

Sinupas®

Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, insbesondere in Verbindung mit Bronchitis. Enthält 48 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de