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Warum heißt es: Petersilie hilft dem Mann aufs Pferd, der Frau unter die Erd?

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Und warum waren Frauenhäuser oft in einer Petersiliengasse angesiedelt?

Beides hängt wohl mit der aphrodisischen Wirkung dieses beliebten Küchenkrautes zusammen, das auch zur Abtreibung verwendet wurde.

Gewürz, Heilpflanze oder Gift? – die Dosis macht‘s!

In jedem Kräutergarten, in vielen Gerichten, überall auf der Welt findet man die Petersilie. Seit dem Altertum wurden ihre Heilkräfte geschätzt. Hauptwirkstoff ist das Apiol, welches im ätherischen Petersilien-Öl enthalten ist. Man findet es in allen Pflanzenteilen. In den Samen ist es jedoch am höchsten konzentriert.
Apiol, der „Petersilien-Campher“, regt die Muskeltätigkeit von Blase und Darm an – ganz besonders aber die der Gebärmutter. Deshalb wurden gerade die Petersiliensamen oft zu abortiven Zwecken eingesetzt. Das brachte jedoch manch eine der betroffenen Frauen unter die Erde, weil viele aufgrund der starken Schleimhautreizung zu großer Mengen von Petersiliensamen verbluteten.

Richtig dosiert war die Petersilie dagegen sehr beliebt zur Stärkung der Manneskraft – ähnlich wie andere verwandte Doldenblütler, bei denen sogar der Name darauf hindeutet, z. B. „Liebstöckel“. Als Küchengewürz ist die Petersilie nicht nur ungefährlich, sondern wirkt auch verdauungsfördernd. In der traditionellen Heilkunde wurde Petersilie als Blutreinigungsmittel, bei Menstruationsschmerzen, Leber- und Verdauungsproblemen angewandt. Im Vordergrund stand aber von jeher die harntreibende Wirkung bei Entzündungen der Harnwege und bei Wasseransammlungen im Gewebe.

Namensursprung der Petersilie (lateinisch: Petroselinum)

Die harn- und damit auch steintreibende Wirkung könnte die Erklärung für den Namen PETERsilie sein, was sich von petros = Stein ableitet. Der Name könnte aber auch vom Wuchsort (zwischen den Steinen) abgeleitet sein.
Der Wortstamm selinon ist der gleiche wie beim eng verwandten Sellerie, von dem die Petersilie wohl früher auch oft gar nicht unterschieden wurde. Petro-Selinum bedeutet also Stein-Sellerie.

Petroselinum in der Homöopathie

Auch in der Homöopathie steht der harntreibende Effekt im Vordergrund

Petroselinum: Petersilie – die Lindernde

Unterstützt:

  • bei Entzündungen des Harnsystems
  • die Harnausscheidung

Pascoe Naturmedizin verwendet Petroselinum im Pascorenal® N, welches zur unterstützenden Behandlung von Nierenfunktionsstörungen eingesetzt wird.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen der Arzneimittel.

Pascorenal® N

Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung bei Nierenfunktionsstörungen. Enthält 67 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de