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Unterm Mistelzweig: Weihnachten steht vor der Tür

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Mistel im spannenden Kurzportrait

Die Mistel (Viscum album) ist als immergrüner Baum-Bewohner Symbol für Leben, Kraft, Fruchtbarkeit und Glück aber auch für Tod, Zauber und Schmarotzertum. Für den Rest des Jahres gut unterm Blätterdach versteckt, kommen die Misteln meist erst im Herbst so richtig zum Vorschein, wenn die Bäume ihre Blätter abgeworfen haben. Zu sehen sind dann große, vogelnestartige Kugeln in den Zweigen von Pappeln, Linden, Robinien, Apfelbäumen, aber auch auf Tannen und Kiefern. Im der Zeit tragen sie die weißen Beeren, die sie sowohl attraktiv für Vögel, als auch für unser Deko-Auge machen.

Tradition: Mistelzweige aufhängen

Die eigenwillige Wuchsform und Lebensweise waren Gründe für vielfältige mystische Deutungen: Einerseits galt die Mistel als Glücksbringer und Fruchtbarkeitssymbol - daher auch die Sitte, zu Weihnachten einen Mistelzweig an die Zimmerdecke zu hängen. Über der Tür aufgehängt sollten Mistelzweige Haus & Bewohner vor Unglück schützen. Aber warum küsst man sich eigentlich unterm Mistelzweig? Der Legende nach hat die Mistel die Macht, ewige Liebe zu sichern. Ob das stimmt oder nicht: Küssen ist jedenfalls gesund, denn es stärkt unter anderem das Immunsystem, hebt die Laune und senkt den Stresspegel.

Richtig oder falsch? Stehen Misteln unter Naturschutz?

Aus Sicht des Naturschutzes ist das reichliche Mistelschneiden aber gar nicht so unproblematisch – schließlich wachsen die Pflanzen pro Jahr nur einen dieser typischen Abschnitte lang, das heißt es dauert einige Jahrzehnte, bis so eine ansehnliche Kugel entstanden ist. Andererseits sind Misteln in einigen Regionen schon eine regelrechte Plage. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. räumt daher auch mit einer anderen Legende auf: „In vielen Gegenden hält sich zudem das hartnäckige Gerücht, Misteln stünden unter besonderem Schutz – das ist falsch. Sie dürfen geschnitten werden und sollten es auch“.

Nomen est Omen: Warum die Pflanze Mistel und zudem Halbschmarotzer genannt wird

Die Biologie spricht bei der Mistel von einem Halbschmarotzer, weil die Pflanze zwar mit Hilfe des grünen Farbstoffes selbst Photosynthese macht und damit Zucker herstellt, aber hinsichtlich Wasser und Nähstoffe ihren Wirtsbaum anzapft. Der Name Mistel geht wohl tatsächlich auf „Mist“ zurück, weil Vögel – und hier v. a. die Misteldrossel – gern die weißen Scheinbeeren fressen und so durch ihren Mist für die Verbreitung sorgen. Leider ist diese Verbreitungsstrategie der Mistel schon vielen Singvögeln zum Verhängnis geworden, denn Vogelfänger stellen für ihren ökologisch und ethisch sehr bedenklichen „Sport“ aus der schleimigen Substanz der Früchte einen Vogelleim („Viscum“) zum Einfangen der Vögel her.

Mistel in der Medizin

Andererseits deuteten unsere Vorfahren die grünen Misteln in den kahlen Bäumen als Störzonen, die Lebenskraft rauben – umgekehrt dann aber im Krankheitsfall auch die Heilkräfte anregen können. Inzwischen wird wissenschaftlich untersucht, inwiefern die Inhaltsstoffe der Mistel tatsächlich giftige und zelltötende Wirkungen haben, und wie diese medizinisch genutzt werden können.

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