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Thymian: Klein aber oho

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Heilpflanzenportrait Thymian

Ob das Jesuskind tatsächlich auf den Zweigen der aromatischen Gewürzpflanze gebettet war, ist unsicher. Sicher ist man dagegen, dass man schon in der Antike die Heilkraft des Thymians schätzen konnte.

So verwendeten die Römer Thymian gegen Kopfschmerzen und als kräftesteigernden Badezusatz. Im 11. Jahrhundert wurde der Thymian dann von Benediktinermönchen in die Heilkunde der Klostergärten aufgenommen. Hildegard von Bingen (1098-1179) lobte den Thymian u.a. als Mittel gegen Keuchhusten. Auch in der Volksmedizin wurden Husten und Erkältungskrankheiten mit ihm behandelt.

Klein, anspruchslos und widerstandsfähig

Der Echte Thymian (Thymus vulgaris) kommt in Mittel- und Südeuropa vor – besonders an sehr sonnigen Stellen und auf kargen Böden. In den Alpen kann man ihn auch noch oberhalb von 2000 m finden.

Er wächst als kleiner Strauch: Über der Erde sieht man nur wenige cm, dafür ist er bis zu einem Meter tief im Boden verwurzelt.

Uralte Heilpflanze und doch kein bisschen verstaubt

Das in Blättern und Blüten enthaltene ätherische Thymian-Öl enthält viel Thymol, einen stark antimikrobiell wirkenden Stoff, der das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen hemmem kann. Außerdem verflüssigt Thymian-Extrakt den Schleim, fördert den Auswurf beim Husten und wirkt zusätzlich noch krampflösend. Diese Eigenschaften machen Thymian zu einem Mittel bei Bronchitis und Keuchhusten, aber auch bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Bei Atemwegserkrankungen kann es auch äußerlich angewendet werden als Salben- oder Badezusatz. Als Küchengewürz macht der Thymian durch seine verdauungsregulierenden Eigenschaften vor allem Fleisch- und Wurstwaren bekömmlicher.

Tussiflorin® Thymian: ein bewährter Hustensaft

Dass dieses Wissen auch in der heutigen Behandlung von Erkältungskrankheiten von großem Wert ist, zeigt sich in den Erfahrungen mit Tussiflorin® Thymian, einem Thymianfluidextrakt. Im Rahmen einer Beobachtungsstudie wurde die Wirkung dieses Arzneimittels bei 91 Kindern mit Erkältungskrankheiten und akuter Bronchitis untersucht. Die Wirksamkeit wurde bei 99 % der Kinder mit gut bzw. sehr gut angegeben. Die Verträglichkeit erwies sich als gut, denn Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen traten im Rahmen der Beobachtungsstudie gar nicht auf.

Arzneipflanze des Jahres 2006

Die Bedeutung des Thymians (Thymus vulgaris) für die moderne Pflanzenheilkunde wurde 2006 mit der Wahl zur Arzneipflanze des Jahres noch einmal unterstrichen. Das Kraut zähle zu den wertvollsten Pflanzen bei Erkältungskrankheiten, begründet der "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Universität Würzburg seine Wahl.

Thymian (Thymus vulgaris) - der Erleichternde:

  • löst den Schleim und erleichtert so das Abhusten
  • lindert krampfartigen Husten
  • wirkt keimtötend

Thymian ist z. B. in Tussiflorin Thymian Flüssigkeit enthalten

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen der Arzneimittel.

Tussiflorin® Thymian

Wirkstoff: Thymianfluidextrakt 25 g in 100 g Flüssigkeit. Anwendungsgebiete: Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim, zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis. Enthält Maltitol und 9 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de