Tabuthema Hämorrhoiden: Was tun bei Hämorrhoidalleiden?

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Was sind die Ursachen von Hämorrhoiden, welche Symptome zeigen sich und welche Behandlung hat sich bewährt?

Pfirsich

Hämorrhoiden sind eine weit verbreitete Erkrankung: Fast jeder Zweite der über 30-Jährigen hat mit Hämorrhoidalleiden zu kämpfen, teilweise sogar mit starken Schmerzen. Dennoch bringt falsche Scham viele Betroffene dazu, das Thema zu verschweigen und eine ärztliche Behandlung zu vermeiden. Verständlicherweise sprechen die meisten von uns ungern über Darm, Schmerzen und Juckreiz am After. Aber der Gesundheit zuliebe sollte man hier über den eigenen Schatten springen und eine Behandlung ins Auge fassen. So können Symptome gemildert und der Schmerz verringert werden. Aber was sind Hämorrhoiden überhaupt? 

Was sind Hämorrhoiden und wie entstehen Hämorrhoidalleiden?

Hämorrhoiden sind schwammartige Gefäßpolster, die den After abdichten. Beschwerden machen sie nur, wenn sie vergrößert sind. Eine Vergrößerung entsteht in der Regel durch wiederkehrende oder chronische Verstopfung und das damit zusammenhängende starke Pressen beim Stuhlgang. Blutende Hämorrhoiden resultieren dann aus dem starken Druck auf diese Blutgefäße, der bis zum Platzen der Hämorrhoiden führen kann. Dies wird deutlich sichtbar am Blut am Toilettenpapier. Ungünstig wirkt Übergewicht. Auch Schwangerschaften können Hämorrhoiden begünstigen und zu immer wiederkehrenden Hämorrhoidalleiden führen. Eine genetische Disposition kann ebenfalls eine Rolle spielen: Menschen mit Venenschwäche, also einer Schwäche der Gefäßwände, die wiederum oftmals mit einer Schwäche des Bindegewebes einhergeht, neigen eher zu Hämorrhoidalleiden. 

Kann man Hämorrhoiden vorbeugen?

Im Prinzip kann man mit 3 Maßnahmen die Entstehung von Hämorrhoidalleiden weitestgehend vermeiden. Die wichtigste dabei ist, für einen weichen Stuhlgang zu sorgen, um starkes Pressen zu vermeiden. Dies kann durch ausreichend Bewegung und gesunde, ausgewogene und vor allem ballaststoffreiche Ernährung sowie viel Trinken erreicht werden. Auch das Verhalten beim Stuhlgang spielt eine Rolle: Man sollte sich einerseits Zeit für den Stuhlgang nehmen, andererseits aber auch nicht zu lange sitzen. Dritter Punkt ist die Analhygiene: weiches Toilettenpapier, Wasser und seifenfreie Lotionen, Unterwäsche aus natürlichen Materialien sowie das Vermeiden aller Substanzen, die die Schleimhäute reizen könnten (z.B. aggressive Waschmittel).

Gibt es Hausmittel bei Hämorrhoiden?

Da wie bereits erwähnt, ein starkes Pressen beim Stuhlgang die Symptome auslöst, ist das erste Gebot, den eigenen Stuhlgang möglichst weich zu gestalten. Hierfür hat sich eine ballaststoffreiche Ernährung bewährt, die dazu führt, dass der Stuhl ohne größeres Pressen ausgeschieden werden kann. Zudem wird Verstopfung vermieden. So wird der Druck auf die vergrößerten Hämorrhoiden verringert. 

Auch spezielle Sitzkissen können dabei unterstützen, den Schmerz zu lindern, da nicht ständig Druck von außen ausgeübt wird. Auch warme (nicht heiße!) Sitzbäder mit adstringierenden Inhaltsstoffen wie Eichenrinde oder beruhigende Quarkauflagen sind hilfreiche Hausmittel. Besondere Hämorrhoiden-Salben sind in der Behandlung ebenfalls beliebt. Sie können den Juckreiz stillen und kühlen.

Naturmedizin bei vergrößerten Hämorrhoiden: Venenstark durch Pflanzenkraft

Die Natur bietet Betroffenen Heilpflanzen, die die Funktion der Venen unterstützen können, beispielsweise die Rosskastanie, Schafgarbe, Zaubernuss oder die Weinraute. Sie sind im Komplexmittel Pascovenol® homöopathische Tropfen enthalten. Das Venenmittel eignet sich bei Erkrankungen des Gefäßsystems, Krampfaderleiden und Hämorrhoiden. Das Arzneimittel ist in der Packungsgröße von 50 ml rezeptfrei in der Apotheke erhältlich (PZN 04193875).

Mehr zum Themenkomplex Hämorrhoiden und Hämorrhoidalleiden lesen Sie im Anwendungsbereich Hämorrhoiden.

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