Stress: Gerade für berufstätige Mütter eine starke Belastung

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Wenn Frauen durch Doppelbelastung und Ansprüche in eine ungesunde Zwickmühle geraten

In Bezug auf Frauen existieren immer noch sehr extreme Idealbilder, was Kindererziehung, Haushaltsführung und den Spagat zwischen Beziehung, Familie und Arbeit anbetrifft: Aus Kindern sollen selbstständige, starke Persönlichkeiten werden, der Haushalt soll stets vorzeigbar sein und die Mahlzeiten frisch, lecker, gesund und selbstgekocht. Quasi „nebenbei“ sollen auch noch die Anforderungen der Arbeitswelt berücksichtigt werden und eine Partnerschaft gelebt werden, die von Liebe, Respekt und Miteinander geprägt ist. Wie man sieht, sind hier sehr hohe Hürden zu bewältigen. Zu eigenen hohen Erwartungen an sich selbst, sieht sich die Frau auch zunehmend höheren Ansprüchen der Außenwelt gegenüber.

In einem solchen Leben hat oftmals Selbstliebe, eine gesunde Art auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und freie Zeit für sich, nur noch wenig Platz – mit Folgen. Viele fühlen sich dauerhaft überlastet und energielos. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, muskuläre Probleme, die zu Rückenschmerzen führen können, sind nur drei der häufigen Folgen. Auch auf psychischer Ebene macht dieser Zustand zu schaffen: Das Gefühl zu versagen ist logische Folge des Auseinanderklaffens zwischen Anspruch und Wirklichkeit, was jedoch viel zu wenig thematisiert wird. Frauen fühlen sich dann niedergeschlagen und deprimiert, sind empfindlich und öfter gereizt.

Veränderte Arbeitsbedingungen sind wichtiger Schritt – allerdings nicht ausreichend

 Inzwischen gibt es erste Ansätze die Arbeitsbedingungen für Familien zu verbessern: Flexiblere Arbeitszeitmodelle, das gesetzlich verbriefte Recht auf Teilzeit und die Brückenteilzeit mit der Möglichkeit nach einer vorher vereinbarten Phase wieder auf eine Vollzeitstelle zurückzukehren, können einen Beitrag dazu leisten, dass Arbeit und Familie besser gemanagt werden können. Die in vielen Betrieben aufgrund der Pandemie eingeführten Angebote zu Homeoffice oder Mobilem Arbeiten steigern die Flexibilität. Das allein wird jedoch nicht ausreichen, die chronische Überlastung von Müttern zu verringern.

Wie exemplarisch eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Böckler-Stiftung zeigt, wird nämlich die gewonnene Zeit keineswegs zur Erholung und für sich genutzt.  Im Gegenteil konnte festgestellt werden, dass Mütter im Homeoffice und mit flexiblen Arbeitszeiten nicht nur länger arbeiten, sondern zudem durchschnittlich bis zu 3 Stunden mehr Zeit in die Betreuung der Kinder steckten. Es müssen sich also nicht nur die äußerlichen organisatorischen Rahmenbedingungen ändern, sondern ein muss ein generelles Umdenken her, damit die Idealbilder der Gesellschaft und in den Köpfen der Frauen die Chance haben, sich anzunähern, ohne das daraus Dauerstress und Burnout entstehen.

Unterstützung wird oft erst gesucht, wenn es schon fast zu spät ist

Was die medizinische Versorgung anbetrifft kann zudem festgestellt werden, das betroffene Frauen oftmals erst dann professionelle Hilfe suchen, wenn das Kind sprichwörtlich gesagt schon in den Brunnen gefallen ist. Häufig liegen dann bereits psychosomatische Symptome vor, die ein „Funktionieren“ im Alltag erschweren. Hier ist mehr Achtsamkeit für sich und das eigene Leben notwendig, denn unter dem Strich kann eine dauerhaft angeschlagene Mutter auch keine Stütze für ihre Familie sein, denn: Je größer die Ansprüche der Mütter an sich selbst sind und je stärker Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, desto größer ist das Risiko, dass Nervosität, Unruhe und endloses Grübeln und eine verminderte Schlafqualität  den Alltag und das Familienleben stark beeinträchtigen. Wichtig ist also, wieder ein Gefühl für sich und ihre Bedürfnisse zu entwickeln – denn nur so können Frauen trotz mehrfacher Belastung gesund bleiben und die schönen Seiten des Familienlebens auch tatsächlich genießen.

Unterstützung aus der Natur

In diesem Prozess des Innehaltens, der Bewusstwerdung der Probleme und des Suchens von geeigneten Maßnahmen können sich Frauen auch naturheilkundlich unterstützen. Dabei soll es aber nicht um ein „Überdecken“ der Symptome und ein „weiter so“ gehen! Bewährte Heilpflanzen wie Johanniskraut, Melisse, Passionsblume oder Baldrian können dazu beitragen, sich zu erden, Ruhe zu finden, besser ein- und durchzuschlafen und wieder Kraft für den Alltag zu finden.

Neurapas® balance
Wirkstoffe: Johanniskraut-Trockenextrakt, Baldrianwurzel-Trockenextrakt, Passionsblumenkraut-Trockenextrakt. Bei leichten vorübergehenden depressiven Störungen mit nervöser Unruhe. Enthält Glucose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

Pascoflair® Night
Wirkstoffe: Melissenblätter-Trockenextrakt, Baldrianwurzel-Trockenextrakt und Passionsblumenkraut-Trockenextrakt.
Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Förderung des Schlafes. Enthält Sucrose und Glucose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

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