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Stabil bleiben trotz Blutdrucksenker?

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Männer fürchten Nebenwirkungen

Bluthochdruck ist hinterhältig, denn oft bemerken Betroffene ihn selbst lange Zeit nicht. Doch auch wenn der Arzt erhöhte Werte festgestellt hat, lassen sich viele nicht behandeln. Zu groß ist die Angst vor unerwünschten Nebenwirkungen der Medikamente – vor allem bei Männern.

Auch Hochdruck schadet der Potenz

Nur rund 84 Prozent aller Männer, die wissen, dass sie einen zu hohen Blutdruck haben, werden laut Robert Koch Institut Berlin ärztlich behandelt. Ein wichtiger Grund dafür sind die unerwünschten Nebenwirkungen von Blutdrucksenkern. „Vor allem zu Beginn der Therapie können Abgeschlagenheit, Müdigkeit und sogar depressive Verstimmungen auftreten“, sagt Dr. Miriam Ude, Fachapothekerin für Arzneimittelinformation aus Darmstadt. „Viele Männer fühlen sich dadurch erheblich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, beruflich wie privat.“


Noch schlimmer als Auswirkungen im Job ist für viele, wenn die Potenz im Bett Probleme bereitet. „Etliche klassische Blutdrucksenker verursachen eine erektile Dysfunktion“, sagt Miriam Ude. Und sie führen so zu zusätzlichen Stresssituationen, die wiederum den Blutdruck unnötig in die Höhe treiben. Das ist besonders fatal, weil eine „Hypertonie“, wie Ärzte den Bluthochdruck nennen, das Wohlbefinden in der Regel zunächst nicht beeinträchtigt. So geht es Betroffenen, wenn sie Medikamente dagegen einnehmen, häufig erst einmal schlechter als ohne Therapie. Das Problem ist jedoch: Je länger eine Hypertonie nicht behandelt wird, desto höher ist das Risiko, dass sie irreparable Schäden an Herz und Gefäßen verursacht. Dann kann nicht nur der Hochdruck selbst zu Erektionsstörungen führen, auch die Gefahr für Herzrhythmusstörungen, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt.

Nebenwirkungen verschwinden oft

Um dies zu verhindern und um potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen vorzubeugen, ist deshalb eine konsequente Senkung des Blutdrucks notwendig. „Aus Angst vor Nebenwirkungen sollte niemand eine notwendige Therapie ausschlagen oder vorschnell wieder abbrechen. Vor allem nicht ohne Rücksprache mit seinem Arzt“, warnt Pharmazeutin Ude. Viele anfängliche Nebenwirkungen verschwinden nach ein paar Wochen oder spätestens Monaten wieder, wenn der Patient medikamentös gut eingestellt ist und der Blutdruck sich wieder normalisiert hat. Eine weitere Möglichkeit ist, die Therapie ergänzend durch Komplex-Homöopathika wie Hypercoran® zu unterstützen. Sie sind in der Regel gut verträglich und können dem Körper ganzheitlich helfen, den Blutdruck wieder besser zu regulieren und dadurch die Lebensqualität zu verbessern.

Joggen verbessert die Potenz

Wichtig ist in jedem Fall, die medikamentöse Behandlung selbst durch einen entsprechenden Lebensstil zu unterstützen. Eine gesunde, salzarme Ernährung mit viel Gemüse, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, ausreichend Schlaf und die Reduktion von Übergewicht und gefährlichem Bauchfett senken erhöhte Blutdruckwerte meist auf natürliche Weise. Besonders effektiv sind Bewegung und sportliche Aktivitäten. Wer drei- bis fünfmal pro Woche mindestens 30 Minuten walkt, joggt, Rad fährt oder wandert, kann – wie Studien gezeigt haben – seinen Blutdruck um fünf bis zehn mmHg senken. Ganz nebenbei wird Stress abgebaut und die Durchblutung angekurbelt. Und das wirkt manchmal ebenso gut wie potenzsteigernde Mittel. Zumal diese ohnehin nur bei einem stabilen Blutdruck nach Rücksprache mit dem Arzt genommen werden dürfen – sonst kann es gefährlich werden.

Hypercoran®

Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Therapie bei Bluthochdruck. Enthält 44 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe.de, www.pascoe.de