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Ritterstern („Amaryllis“): Giftiger Vorweihnachtsschmuck

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Kleinkinder und Haustiere müssen im Auge behalten werden

Am Ende des Jahres sind sie wieder überall zu sehen – als Schnittblumen, in Plastik ummantelte Zwiebeln oder in Töpfen: die Amaryllis. Korrekterweise müsste man sagen „der Ritterstern“, denn die Pflanze, die im Handel oft als Amaryllis angeboten wird, ist keine echte Amaryllis, sondern eben ein Ritterstern (Hippeastrum).

Keine echte Amaryllis

Zwar gehört der Ritterstern zu den Amaryllisgewächsen, eine echte Amaryllis ist er jedoch nicht. Diese Bezeichnung ist aus botanisch-wissenschaftlicher Sicht reserviert für die südafrikanische Belladonnalilie (Amaryllis belladonna). Liebhaber des schönen Rittersterns lassen sich da aber von den Experten nicht belehren. Dabei ist der eigentliche wissenschaftliche Name Hippeastrum noch viel bezeichnender für die prächtige Pflanze: „hippeus“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Ritter, „astrum“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Stern. Wie Sterne leuchten schon bald nach dem Austreiben die riesigen tiefroten, weißen oder rosé gefärbten Blüten zu viert oder gar zu fünft am Ende eines langen Stängels.

Vorsicht giftig!

Sowohl der Ritterstern als auch die echte Amaryllis sind giftig, insbesondere die Zwiebeln der Pflanzen, die das Alkaloid Lycorin enthalten. Vorsicht ist also in Haushalten mit Kindern oder Haustieren geboten! Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit/Erbrechen, Schweißausbrüche, Durchfall, Benommenheit, Lähmungen, Nierenschäden beim Verzehr oder Hautreizungen bei intensivem Haut-Kontakt.

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