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Orangeat: Kleine orange Würfel aus einer gesundheitlich spannenden Frucht

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Das Multitalent Bitterorange im Kurzportrait

Bei Orangeat scheiden sich die Geister: Während die einen die kandierten Fruchtwürfel beispielsweise als Zutat für Stollen oder Früchtebrot lieben, ist bei anderen genau das Gegenteil der Fall. Aber egal, ob man Orangeat-Fan ist oder nicht: Sicher ist, dass es aus der Schale der Pomeranze hergestellt wird. Die Pomeranze, auch Bitterorange genannt, ist eine Zitrusfrucht mit langer Tradition: Bevor es Mode wurde, Orangerien zu unterhalten, waren solche Zitrusbäumchen-Sammlungen in der Regel mit hauptsächlich Pomeranzen bestückt.

Die Bitterorange (Citrus × aurantium L.) ist übrigens aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Mandarine hervorgegangen und zeigt im Vergleich zu beiden eine dickere, runzelige Schale – die eben in der Vorweihnachtszeit in Form von Orangeat verwendet wird, aber auch, wie noch zu lesen sein wird, auch im Hinblick auf Gesundheit punkten kann.

Wie nutzt man die Bitterorange?

Nomen est Omen: Wie der Name schon sagt, kann man Bitterorangen roh kaum genießen. Anders sieht es aus, wenn die Pomeranze verarbeitet wird und dann ihr ganzes Potenzial zeigt: Sie eignet sich hervorragende für Marmelade, als Grundlage für Orangenlikör oder als Bitterorangenöl. Dieses ätherische Öl wird aus den Schalen der Früchte hergestellt und dann in der Aromatherapie genutzt. Auch die Blüte kann verwendet werden, denn sie enthält das wertvolle Neroliöl, eine in der Parfumherstellung wichtige Duft-Komponente. Ein weiteres bekanntes ätherisches Öl ist Petitgrain, das aus allen Teilen der Pflanze (Blatt, Blüte und unreife Frucht) gewonnen wird.

Auch das in Italien bekannte Chinotto entstammt der Bitterorange: damit wird wahlweise der Saft der Bitterorange aber auch verschiedene Sorten der Bitterorange bezeichnet. Chinotto wiederum ist Bestandteil von Campari, dem bekannten roten Bitterlikör. Auch zu Tee gibt es eine Verbindung mit der Bitterorange: die Bergamotte, deren Schalen das ätherische Öl enthalten, gibt dem Earl-Grey-Tee seinen charakteristischen Geschmack. Diese Zitrusfrucht ist ebenfalls aus einer Kreuzung mit der Bitterorange entstanden.

Bittere Medizin

Schon seit ewigen Zeiten nutzt man die gesundheitlichen Vorteile von Bitterstoffen und deren Wirkung auf Verdauung und Appetit. Bei Pascoe Naturmedizin nutzen wir in unseren pflanzlichen Bittertropfen Amara-Pascoe® die gesunde bittere Kraft der Pomeranzenschale. Hinzu kommen Bitterstoffe aus Zimtrinde, gelbem Enzian und Chinarinde. Die pflanzlichen Bitterstoffe in Amara-Pascoe fördern den Speichelfluss und die Sekretion von Magensäften, regen zudem die Fettverdauung an erhöhen dadurch die Verträglichkeit des Essens.

Amara-Pascoe®
Pflanzliches Magen-Darmmittel. Bei Magenbeschwerden, wie z. B. durch mangelnde Magensaftbildung; zur Appetitanregung. Enthält 65 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen www.pascoe.de

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