Mit Freunden teilen

Maiglöckchen als Glücksbringer

1731: 0

Wer am 1. Mai Maiglöckchen bei sich trägt, soll das ganze Jahr Glück haben. Jedoch sollte der Kontakt mit dem Frühlingsboten nicht allzu innig sein.

Mythen und Legenden

Weil das Maiglöckchen als Glücksbringer angesehen wird, ist es am 1. Mai in Frankreich üblich, Maiglöckchen-Sträuße zu verkaufen und zu verschenken. Dieser Brauch hat seinen Ursprung am 1. Mai 1560 im französischen Königshaus. König Karl IX. verteilte damals Maiglöckchen an die Damen des Hofes und schuf damit diese Tradition.

Eine Legende besagt, dass die ersten Maiglöckchen dort wuchsen, wo Maria neben dem Kreuz ihre Tränen vergoss. So entstanden die volkstümlichen Namen „Frauen- oder Marien-Tränen“ und deshalb gehört es als „Marienblume" zu den christlichen Symbolen.

Was uns der Name verrät

Im Mittelalter wurde das Maiglöckchen als Lilium convallum, „Lilie der Täler“ bezeichnet. Dieser Name bezog sich auf das Vorkommen – überwiegend in Laubwäldern. Daraus wurde dann der lateinische Name Convallaria majalis, wobei majalis die Blütezeit im Mai benannte.

Maiglöckchen in der Volksheilkunde

Trotz ihrer Giftigkeit war die Pflanze im Mittelalter als Stärkungsmittel sehr geschätzt, verschwand dann aber aus der mitteleuropäischen Volksmedizin und hielt sich nur in Russland. Hier wurde sie bereits als Herzmittel sehr geschätzt. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erkannte man dann digitalis-ähnliche Wirkung der Maiglöckchen-Glycoside und Zubereitungen wurden in die europäischen Arzneibücher aufgenommen.

Das Maiglöckchen ist giftig!

Die Pflanze gilt sogar als stark giftig. Bei sehr empfindlichen Menschen kann schon der Hautkontakt reizen. Gerade für Kinder können die lockenden, erbsengroßen, roten Beeren zur Gefahr werden. Auch die Verwechslungsgefahr der Blätter mit denen des immer beliebter werdenden Bärlauchs kann problematisch werden. Allerdings wird die Giftigkeit wohl etwas überschätzt – es sind kaum wirklich schwere Vergiftungen beschrieben.

Convallaria in der Medizin

Wegen seiner Giftigkeit wird das Maiglöckchen heute nicht mehr als Heilpflanze in der Extrakt-Form eingesetzt, wohl aber einige der darin enthaltenen herzwirksamen Inhaltsstoffe, nämlich sogenannte Herz-Glycoside. Sie kommen als Reinsubstanzen bei leichter Herzschwäche und Altersherz in Form von Arzneimitteln zum Einsatz.

Wenn Convallaria aber homöopathisch aufbereitet wird, ist es ungiftig. In dieser Form ist es nach wie vor ein sehr beliebtes Mittel in der Naturheilkunde.
Pascoe Naturmedizin verwendet Convallaria z.B. in den Injektionen Cor plus-Injektopas, die zur unterstützenden Behandlung bei Herzschwäche mit Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe zum Einsatz kommen.

Cor Plus-Injektopas®

Homöopathisches Arzneimittel
Flüssige Verdünnung zur Injektion. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Zur unterstützenden Behandlung bei Herzschwäche mit Flüssigkeitsansammlung in Geweben. Enthält Natriumchlorid.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de