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Mach Dein Ding: Die ersten Schritte raus aus der eigenen Komfortzone

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Vom Vermeider zum Vergrößerer

 Das Leben ist herrlich bequem! „Stimmt ja gar nicht!“ sagen Sie jetzt, „Ständig muss ich Dinge erledigen, die mich stressen und auf die ich keine Lust habe. …“ Da ist sie spürbar, die Grenze Ihrer Behaglichkeit. Sie Schritt für Schritt bewusst zu verlassen, kann man lernen.

Deine Komfortzone: Bauchgefühl als Messlatte

Unsere Reaktion auf alles, was wir tun und erleben, zeigt uns deutlich, ob wir uns innerhalb der Komfortzone, an der Grenze oder weit außerhalb befinden. Es sitzt sich gemütlich auf dem ganz persönlichen Sofa aus Gewohnheiten, gefedert mit Ritualen, wohlig umhüllt von den eigenen Fähigkeiten, Füße entspannt hochgelegt auf einem Polster aus Kompetenzen. So lange wir uns in diesem unsichtbaren Raum bewegen, fühlen wir uns sicher. Alle Aufgaben sind gut zu bewältigen, alles gute Gründe, Deine Träume auf morgen zu verschieben.

Sobald wir etwas zum ersten Mal tun und auf etwas mit einem leichten Gefühl des Unbehagens reagieren, erreichen wir mentale Grenzen. Die Lage dieser imaginären Beschränkungen verändert sich ständig, ist individuell verschieden und von vielerlei Faktoren abhängig. Wer sich weit aus der Komfortzone hinaus begibt, spürt dies mit einer typischen Stressreaktion: Die Nervosität steigt, der Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt, die Hände werden feucht, das Denken langsamer. Das Weitermachen kostet große Überwindung, das Worst-Case-Szenario beschwört den schlimmsten anzunehmenden Ausgang hervor.

Den inneren Schweinehund überwinden: Raus aus Deiner Bequemlichkeit

Im Alltag begegnen uns ständig neue Aufgaben, neue Herausforderungen und damit auch neue Erfahrungen: Ein Bewerbungsgespräch, mit dem Auto zum TÜV fahren, ein Treffen mit einem schwierigen Kunden, eine neue Sportart ausprobieren, eine Hausarbeit über ein neues Thema schreiben, eine Reise an einen unbekannten Ort machen, der erste Tag im neuen Job oder einer neuen Abteilung mit anderen Menschen als den gewohnten, sich alleine einer Wandergruppe anschließen usw.

Mach Dein Ding: Je entspannter wir diesen Herausforderungen begegnen können, desto mehr Spielraum lassen wir uns selber. Sich ein Best-Case-Szenario vorzustellen, sich also auszumalen, was bestenfalls an tollen Dingen passieren kann, wirkt sich positiv auf das Thema Komfortzone aus. Wer jedoch ständig versucht allem aus dem Weg zu gehen oder wichtige Aufgaben vor sich herzuschieben, der engt sich immer weiter ein. Jede Planänderung bedeutet Stress und allem, was von außen kommt fühlt man sich hilflos ausgeliefert. Ähnlich wie bei einer Allergie, bei der das Immunsystem extrem stark auf eigentlich harmlose Stoffe reagiert, versetzen uns so viele Situationen in Alarmbereitschaft, dass ein Dauerstress entsteht. Unbewusst sind wir gefangen in den kleinen Annehmlichkeiten, die wir uns selber noch gelassen haben. Besonders häufig trifft es leise Menschen mit einem Hang zum Perfektionismus, die ungerne auffallen und schlecht Nein sagen können. Auch wer im Innern unsicher ist und sich von der Meinung anderer abhängig macht, wagt sich oft nicht weit über das Vertraute hinaus.

Abschiedsgrüße an die Komfortzone: So wird man zum Aussteiger

Seine eigenen Grenzen zu überwinden bedeutet nicht das kopflose Hineinstürzen in wirklich gefährliche Situationen. Vielmehr geht es darum zu erkennen was einen stresst und welchen Situationen man bisher gerne ausgewichen ist. Warum fühlt man sich in diesen Situationen unsicher? Möchte man sich nicht blamieren? Fürchtet man um sein Ansehen, falls man sich ungeschickt anstellt? Leitfrage ist also: Was ist der Grund, warum ich mich in einer Situation so oder so verhalte?

Tipp: Schon kleine Schritte helfen, deine Komfortzone zu erweitern

  1. Beginnen Sie mit überschaubaren Neuerungen, wie Änderungen im täglichen Ablauf, einem neuen Gericht, wechseln Sie vom Auto auf das Fahrrad, unternehmen Sie regelmäßig einen Ausflug an einen bisher unbekannten Ort oder brechen Sie ohne Ziel auf.
  2. Was wollten Sie schon immer mal tun? Schreiben Sie diesen Wunsch auf und beginnen Sie mit den Vorbereitungen.
  3. Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit und wir lernen, uns selbst zu vertrauen.
  4. Falls Sie sich alleine nicht trauen, suchen Sie sich einen Begleiter oder jemanden der Sie unterstützen kann.
  5. Setzen Sie sich Etappenziele, denn jeder Erfolg bringt Schwung für den nächsten Schritt.
  6. Nehmen Sie sich Zeit, aber dafür selber nicht so ernst und genießen Sie die Freude über das Erreichte.
  7. Steht einem die eigene Nervosität im Weg, können Begleiter aus der Naturheilkunde, wie z. B. Pascoflair® oder Pasconal Nerventropfen®, die richtige Wahl sein.

Wer es schafft seine Komfortzone Stück für Stück zu erweitern, fühlt sich im Alltag freier und unbefangener - ein tolles Gefühl! Jeder kennt die Erschöpfung nach einer starken Stresssituation. Diese Energie können sie sich jetzt sparen und für schöne Aktivitäten einsetzen. Was einen sonst stresst, kann man entspannt erledigen.

 

Pascoflair®

Wirkstoff: Passionsblumenkraut-Trockenextrakt. Bei nervösen Unruhezuständen. Enthält Sucrose und Glucose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. www.pascoe.de

Pasconal® Nerventropfen

Homöopathisches Arzneimittel. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Schlafstörungen bei Nervosität. Enthält 48 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe.de, www.pascoe.de