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Kiwi: Spannende Frucht, die mehr zu bieten hat als nur Vitamine

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Was sind die wichtigsten Sorten, wo wird die Frucht angebaut und welche Geschichte hat sie?

Beim Stichwort Kiwi denken die meisten wohl unwillkürlich an Neuseeland und den gleichnamigen Kiwi-Vogel. In den Anfangsjahren der Erfolgsgeschichte der Kiwi-Frucht wurde sie noch „chinesische Stachelbeere“ genannt – kein Wunder, denn die Frucht stammt nämlich eigentlich aus dem Nordosten von China. Den Namen „Kiwi“ erhielt sie erst im Jahre 1959, und zwar nach dem gleichnamigen Vogel (der ja durchaus auch eine gewisse Ähnlichkeit aufweist). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Kiwis von einer Lehrerin nach Neuseeland gebracht, später nach England - und von dort aus eroberte das Obst die ganze Welt. In Deutschland begann der Siegeszug in den späten 1970er Jahren: von ursprünglich weniger als 1 Million verzehrter Exemplare stieg der Konsum auf rund 85 Millionen Stück an. Es entstand ein richtiger Hype darum, sich am Frühstückstisch mittels einer Kiwi mit Vitaminen zu versorgen.


 

Wo werden Kiwis angebaut und kann die Frucht in Deutschland kultiviert werden?

Der mit Abstand weltgrößte Produzent von Kiwis ist China, gefolgt von Italien und Neuseeland. Italien ist bei den Produzenten, die nicht aus Übersee stammen, übrigens kein Exot: die Früchte werden auch in anderen europäischen Ländern in größerem Stil angebaut, etwa in Griechenland. Eine häufig gestellte Frage in diesem Zusammenhang ist, ob Kiwis denn auch in Deutschland angebaut werden können, zum Beispiel auch im eigenen Garten. Und tatsächlich: Ein Anbau ist auch in Deutschland möglich. Ganz anspruchslos ist die Pflanze allerdings nicht, denn sie liebt einen milden Frühling und warme Sommer, wenn ihre leckeren Früchte wachsen sollen.

Die wichtigsten Kiwi-Sorten

Es gibt frostresistente Sorten, die auch in raueren Lagen erfolgreich angebaut werden können, z. B. die frostharte Art Actinidia arguta mit kleinen Früchten, die es im Handel unter der Bezeichnung Kiwibeere bzw. Mini-Kiwi oder Kiwi-Issai zu kaufen gibt. Die wirtschaftlich bedeutendsten Arten sind Actinidia deliciosa mit grünem Fruchtfleisch und die gelbe bzw. goldene Kiwi (Actinidia chinensis). Die Goldkiwi schmeckt nicht nur etwas milder als die grüne Verwandte, sondern hat im Vergleich zur grünen Kiwi einen entscheidenden Vorteil, nämlich ihr geringer Gehalt an Enzym Actinidain. Actinidain ist in der Lage, Eiweiße zu spalten. Dies wird immer dann wichtig, wenn das Fruchtfleisch mit Milchprodukten wie Joghurt, Sahne oder Quark in Berührung kommt. Bei grünfleischigen Kiwis führen die chemischen Prozesse rund um das Actinidain dazu, dass die Speisen bitter werden.

Vitamin C & Co: Was macht die Frucht so gesund?

Natürlich ist in erster Linie der hohe Vitamin-C-Gehalt zu nennen, wenn es um die positiven Eigenschaften der Kiwi für unsere Gesundheit geht: mit 100 Gramm Kiwi (also weniger als 2 Früchten) kann man fast den kompletten Tagesbedarf an Vitamin C decken. Doch daneben sind in der Frucht auch wertvolle Ballaststoffe enthalten, die sich z. B. auf unsere Verdauung auswirken können. Auch verfügt sie über einen nennenswerten Anteil an B-Vitaminen wie Folsäure sowie Beta-Carotin. Für figurbewusste Menschen ist die Frucht ebenfalls geeignet, da sie nur rund 60 kcal pro 100 Gramm aufweist (zum Vergleich in 100 g: Banane mit über 90 kcal)

Kann man die Schale essen?

Die Schalen der Mini-Kiwi sind glatt und haarlos - und problemlos essbar. Grundsätzlich kann man auch die Schalen der anderen Kiwi-Arten mitessen, auch wenn es dank der feinen Haare kein angenehmes Mundgefühl gibt. Auslöffeln oder schälen sind hier sicherlich die besseren Wege, um schnell und leicht an das süße Fruchtfleisch mit dem hohen Vitamin C-Gehalt zu gelangen. 

Noch ein Wort zur Pflanze selbst

Die Kiwifrucht hat wirklich jeder schon einmal gesehen - aber wie sieht eigentlich die Pflanze selbst aus? Ist es ein Baum? Ein Strauch? Wachsen sie gar am Boden? Bei der Kiwipflanze handelt es sich um einen Kletterstrauch mit verholzenden, lianenartigen Ranken, die sehr hoch aufragen können. Zum Anbau braucht man daher ein Klettergerüst als Rankhilfe.
 

Vitamin C bei Pascoe

In unserem Produktsortiment bieten wir auch Nahrungsergänzungsmittel an, mit denen man sich bei Bedarf mit Vitamin C versorgen kann. Exemplarisch seien hier unsere Vitamin-C-Lutschtabletten Vitapas® C 100 genannt und unser Aronia vital. Das sind Kapseln, die neben dem Extrakt aus der Aroniabeere auch noch Acerolaextrakt enthalten. Diese Frucht ist reich an natürlichem Vitamin C und daher ebenfalls geeignet, wenn man sich zusätzlich mit Vitamin C versorgen möchte. 

Beide Produkte sind unter anderem bei uns im Pascoe-Shop erhältlich.

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